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Wikingerschiff-Nachbau Orkan erreicht Lissabon nach Stopps in Sines und Setúbal

Der rund 28 Meter lange Nachbau legte am 21. August 2026 am Tejo an; Kommunen in Sines, Setúbal und Cascais bestätigten die Etappen der Küstenfahrt.

Das an historische Wikingerschiffe erinnernde Holzschiff Orkan hat am 21. August 2026 den Tejo erreicht und in Lissabon festgemacht. Die Anläufe entlang der portugiesischen Küste – darunter Sines und Setúbal – sind durch Mitteilungen der örtlichen Behörden und Hafenstellen bestätigt.

Nach Angaben des Município de Setúbal machte die Orkan am späten 20. August in Setúbal fest und blieb bis in die frühen Stunden des 21. August sichtbar, ehe die Fahrt in Richtung Lissabon fortgesetzt wurde. Die Câmara Municipal de Cascais erklärte, dass lokale Traditionsschiffe die Einfahrt im Bereich des Tejo begleiteten. Zuvor hatte Rádio Sines den Besuch des Schiffes in Sines als Teil einer mehrtägigen Küstentraverse gemeldet. Ausgangspunkt der Portugal-Etappe war laut regionalen Berichten der Hafen von Vila Real de Santo António am 17. August. Die Orkan ist rund 28 Meter lang und als Riemen- und Segelschiff konzipiert.

Die Etappe entlang der Algarve und der Westküste wurde von beteiligten Kommunen vor allem als kulturelles Ereignis mit maritimem Schwerpunkt eingeordnet: Empfänge an den Liegeplätzen, Begleitung durch lokale Boote und öffentliche Besichtigungen sollten die historische Dimension betonen und Besucher anziehen. Konkrete Angaben zu Teilnehmerzahlen oder Programmformaten variieren je nach Ort und wurden jeweils von den lokalen Stellen bekanntgegeben.

Organisiert wird die Reise von der in Frankreich ansässigen Association Orkan. Nach Darstellung der Veranstalter dient das Projekt als Plattform für handwerkliche und nautische Ausbildung, Ehrenamt und kulturellen Austausch. Für die Zeit nach dem Aufenthalt in Lissabon kündigt die Association Orkan weitere Etappen an der Nordwestküste der Iberischen Halbinsel an, darunter einen Abschnitt in Richtung Galicien. Diese Planungen sind Ankündigungen der Organisatoren und keine behördlich bestätigten Termine.

Aus Sicht der betroffenen Städte und Häfen lagen die unmittelbaren Effekte in logistischer Koordination, Sicherheitsbegleitung und der öffentlichen Kommunikation über maritime Traditionen. Eine über den lokalen Rahmen hinausgehende wirtschaftliche Wirkung lässt sich derzeit nicht belastbar beziffern. Die dokumentierten Bewegungen der Orkan an Portugals Küste zwischen dem 17. und 21. August sind hingegen durch mehrere voneinander unabhängige Mitteilungen der beteiligten Kommunen und regionalen Medien belegt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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