Der seit Samstagnachmittag nahe Mouriscas in der Gemeinde Abrantes (Distrikt Santarém) wütende Waldbrand ist in der Nacht zu Sonntag unter Kontrolle gebracht worden. Die Proteção Civil bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa, dass der Einsatzstatus um 00:52 Uhr am 23. August 2026 auf „unter Kontrolle“ gesetzt wurde. Zwei Feuerwehrleute wurden dabei leicht verletzt.
Das Feuer hatte sich am Samstag über mehrere Fronten ausgebreitet und zeitweise die Grenze zum benachbarten Mação überschritten. Die Einsatzleitung verstärkte daraufhin die Bodenkräfte und setzte mehrere Luftmittel ein, um Ausbreitungslinien zu halten und Ortschaften zu sichern. Zufahrtswege und einzelne Straßenkreuzungen in der Umgebung wurden vorübergehend gesperrt, um die Brandbekämpfung zu ermöglichen. Es lagen bis zum Morgen keine bestätigten Meldungen über Todesopfer oder Evakuierungen vor; Hinweise auf zerstörte Wohnhäuser gab es ebenfalls nicht.
Zur Stärke der eingesetzten Kräfte kursierten im Verlauf des Abends unterschiedliche Stände: Nationale und regionale Lageupdates nannten zunächst rund 400, später bis zu 578 Einsatzkräfte im Gelände, unterstützt von Dutzenden Fahrzeugen und mehreren Luftfahrzeugen. Schwankungen sind in größeren Lagen üblich, da Personal und Mittel je nach Frontlage verlegt werden.
Die Câmara Municipal de Abrantes bezifferte die vorläufig betroffene Fläche am Sonntagmorgen auf etwa 2.000 Hektar. Betroffen seien vor allem Wald- und Buschflächen nördlich von Mouriscas sowie Randgebiete in Richtung Mação. Eine präzisere Flächen- und Schadensaufnahme erfolgt gemeinsam mit Forst- und Katastrophenschutzdiensten, sobald Nachsicherung und Brandwache abgeschlossen sind.
Mit dem Übergang in die Kontroll- und Abschlussphase konzentrieren sich die Teams auf Nachlöscharbeiten und das Kühlen von Glutnestern, um ein Wiederaufflammen bei aufkommendem Wind zu verhindern. Die Proteção Civil verwies zugleich auf anhaltend erhöhte Waldbrandgefahr im Landesinneren, was eine engmaschige Beobachtung der Brandstellen notwendig macht.
Die Angaben der Einsatzführung decken sich mit Berichten nationaler Medien: So meldete Lusa in der Nacht den kontrollierten Status und zwei Leichtverletzte, während RTP bereits am Samstagabend von rund 400 im Einsatz befindlichen Kräften berichtete. Unterschiedliche Zahlen- und Statusangaben in Erstmeldungen wurden durch spätere Lageupdates präzisiert, wie es bei dynamischen Vegetationsbränden häufig der Fall ist.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).