Gesellschaft

Vier Lissabonner Restaurants sammeln Spenden für Flutopfer in Nepal

Am 2. September organisierten vier Restaurants in Lissabon ein Solidaritätsdinner. Initiator war der nepalesische Koch Tanka Sapkota; die Einnahmen sollen an den Prime Minister’s Disaster Relief Fund in Nepal gehen.

Vier Restaurants in Lissabon haben am 2. September ein Solidaritätsdinner für die von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffenen Menschen in Nepal organisiert. Die Initiative ging vom in Portugal lebenden Koch Tanka Sapkota aus. Nach Angaben von RTP Notícias beteiligten sich Casa Nepalesa, Come Prima, Il Mercato und Forno d’Oro an der Aktion.

Laut den Organisatoren sollen die Nettoerlöse der Menüs sowie zusätzliche Spenden an den Prime Minister’s Disaster Relief Fund in Nepal überwiesen werden. Die Restaurants gestalteten den Abend mit Bezügen zur nepalesischen Küche. Das Ziel sei, akute Nothilfe zu unterstützen und zugleich auf die humanitäre Lage aufmerksam zu machen, erklärte Sapkota dem Sender. Eine zweite, voneinander unabhängige Bestätigung der Veranstaltung veröffentlichte das Kulturportal Comunidade Cultura e Arte unter Berufung auf Lusa. Konkrete Gesamtsummen wurden von den Veranstaltern zunächst nicht genannt; ein Termin für die Überweisung an den Fonds wurde öffentlich noch nicht datiert.

Der Anlass ist die diesjährige Monsunperiode in Südasien, in deren Folge Nepal in mehreren Landesteilen von schweren Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen ist. Behörden und Hilfsorganisationen berichten über beschädigte Infrastruktur und Evakuierungen; die Lage wird fortlaufend aktualisiert. In portugiesischen Medien wurde zudem auf Schäden in Tibet hingewiesen. Die Lissabonner Spendenaktion adressiert primär Nepal, weil dort der genannte staatliche Hilfsfonds als Empfänger feststeht.

Die Beteiligten betonen, dass Mittel an staatliche Katastrophenfonds eine bestehende Hilfsarchitektur ergänzen. Solche Überweisungen erfordern transparente Abrechnung und Nachweise über den Eingang der Gelder. Die Veranstalter kündigten an, die Öffentlichkeit über die Verwendung der Spenden zu informieren, sobald die Abrechnung vorliegt.

Der Fall zeigt, wie diasporische Gemeinschaften in Portugal als Vermittler zwischen lokaler Zivilgesellschaft und internationalen Hilfsbedarfen auftreten. Für die portugiesische Gastronomie ist die Kooperation zugleich eine Form öffentlicher Sichtbarkeit: Sie verbindet kulinarische Angebote mit einem klar definierten wohltätigen Zweck, der von den beteiligten Häusern und ihrem Initiator ausdrücklich benannt wurde.

Bestätigte Fakten, zugeschriebene Aussagen und offene Punkte sind getrennt: Die Durchführung der Solidaritätsdinner, die Orte und der Initiator Tanka Sapkota sind durch RTP Notícias und Lusa belegt. Die genaue Spendensumme sowie das Datum der Überweisung an den Prime Minister’s Disaster Relief Fund sind nach aktuellem Stand nicht veröffentlicht.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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