Die Universidade de Aveiro (UA) in Aveiro hat in der 1. Phase des portugiesischen Concurso Nacional de Acesso 2026 nach Angaben der Hochschule 2.272 von insgesamt 2.373 angebotenen Studienplätzen vergeben. Das entspricht einer Belegung von 95,7 Prozent. Die Direção-Geral do Ensino Superior (DGES) veröffentlichte die Zuweisungen in der Nacht zum 23. August 2026.
Im landesweiten Ergebnis wurden laut Regierung und DGES 49.991 Bewerberinnen und Bewerber öffentlichen Hochschulen zugeteilt. Dies liegt über dem Niveau des Vorjahres. Der Abschluss der 1. Phase markiert traditionell den Auftakt zu Immatrikulationen und möglichen Nachrückverfahren an den einzelnen Einrichtungen.
Die Universidade de Aveiro nannte in ihrer Mitteilung keine Detailaufstellung nach Studiengängen. Die DGES stellt jedoch vollständige Übersichten der platzierten Personen sowie die Notengrenzen der jeweils zuletzt Zugelassenen bereit. Daraus lassen sich in den kommenden Tagen Nachfrageprofile und Fächerschwerpunkte ableiten, auch im Vergleich zu 2025.
Für neu Zugelassene ist nun die Einschreibung an der jeweiligen Hochschule fristgebunden vorzunehmen. Die konkreten Zeitfenster werden von den Einrichtungen im Rahmen des nationalen Kalenders der DGES bekanntgegeben. Die 2. Phase des Zugangsverfahrens beginnt gemäß diesem Kalender unmittelbar im Anschluss an die erste Runde; sie richtet sich an Bewerberinnen und Bewerber ohne Platz sowie an jene, die sich umorientieren möchten.
Verfahrensrechtlich sieht der Concurso Nacional de Acesso vor, dass bei Punktegleichstand an der letzten Zulassungsstelle alle gleich platzierten Kandidatinnen und Kandidaten aufgenommen werden. Dadurch kann die tatsächliche Zahl der Aufnahmen in einzelnen Studiengängen die ursprünglich ausgeschriebenen Plätze übersteigen.
Für die Universidade de Aveiro bedeutet die hohe Auslastung eine enge Kapazitätslage zum Start des Studienjahres. Daraus ergeben sich organisatorische Anforderungen an Lehrbetrieb und Infrastruktur, falls die Bewerberzahlen weiter steigen. Verlässliche Aussagen über längerfristige Trends der Studienwahl oder regionale Effekte erfordern die Auswertung der von der DGES veröffentlichten Detaildaten sowie eine systematische Gegenüberstellung mit früheren Jahrgängen. Prognosen über strukturelle Verschiebungen im Fächerzuschnitt bleiben bis dahin offen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).