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Quercus lehnt Verlängerung der Umweltlizenz für Minas da Panasqueira ab – Einspruch zum Abschluss der Konsultation

Zum Ende der öffentlichen Konsultation am 24. August 2026 hat Quercus Einspruch gegen die Verlängerung der Umweltlizenz der Minas da Panasqueira erhoben und das negative Fachvotum von MiningWatch Portugal unterstützt.

Am 24. August 2026, dem Schlusstag der öffentlichen Konsultation zur Überprüfung der Umweltlizenz (PCIP) der Minas da Panasqueira, hat die Umweltorganisation Quercus ihre Ablehnung der beantragten Verlängerung bekanntgegeben. Sie schließt sich einem negativen Fachvotum von MiningWatch Portugal an. Nach Darstellung von Quercus sei die für das Verfahren vorgelegte Unterlage unvollständig, teils veraltet und in sich nicht konsistent; auf dieser Basis lasse sich das Risiko- und Altlastenprofil des Betriebs nicht belastbar bewerten. Die Entscheidung der zuständigen Behörde steht noch aus.

Die Konsultation lief über das Beteiligungsportal participa.pt vom 28. Juli bis einschließlich 24. August 2026. Formell zuständig für die Umweltlizenz ist die Agência Portuguesa do Ambiente (APA). Quercus fordert, die Lizenz nur dann zu erneuern, wenn eine aktuelle, konsolidierte und nachvollziehbar geprüfte Datengrundlage zu Emissionen, Abwässern und Abfällen vorliegt und Überwachungsauflagen klar und überprüfbar festgelegt werden. Zudem verlangt die Organisation eine engere behördliche Kontrolle, gegebenenfalls unter Einbindung der Inspektion IGAMAOT.

Die Minas da Panasqueira sind eines der traditionsreichsten Bergbaugebiete des Landes und liegen auf dem Gebiet der Gemeinden Covilhã, Fundão und Pampilhosa da Serra. Betreiber ist Beralt Tin and Wolfram (Portugal), S.A. Der Streit dreht sich nicht um die grundsätzliche Betriebsgenehmigung, sondern um die Überprüfung einer integrierten Umweltlizenz nach dem PCIP-Regime, das auf die Minimierung industrieller Emissionen zielt. Welche konkreten Auflagen die APA im Fall einer Verlängerung anordnen würde, ist derzeit offen.

Quercus und MiningWatch Portugal begründen ihre Vorbehalte mit aus ihrer Sicht bestehenden Unsicherheiten zu Umwelt- und Wasserrisiken im Einzugsgebiet des Rio Zêzere sowie mit offenen Punkten zu Rückständen und Abfallmanagement. Die Organisationen fordern unter anderem eine lückenlose Offenlegung der relevanten Monitoringdaten und eine unabhängige fachliche Prüfung vor einer Entscheidung.

Die APA hat sich zu den Einwänden bislang nicht öffentlich geäußert. Ein möglicher Bescheid über die Lizenzverlängerung würde voraussichtlich Auflagen enthalten, die nachprüfbar umgesetzt und überwacht werden müssen. Sollten wesentliche Punkte ungeklärt bleiben, rechnen beteiligte Akteure mit weiteren fachlichen Debatten und gegebenenfalls mit Anfechtungen im Verwaltungsverfahren. Aussagen zu möglichen Verfahrensausgängen sind derzeit Spekulation und hängen von der Prüfung der eingegangenen Stellungnahmen ab.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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