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Portugal stellt in der Nacht zu Sonntag die Uhren eine Stunde zurück

In der Nacht zum Sonntag, 25. Oktober 2026, endet in Portugal die Sommerzeit: Auf dem Festland und auf Madeira wird um 02:00 Uhr auf 01:00 Uhr zurückgestellt, auf den Azoren um 01:00 Uhr auf…

Portugal stellt in der Nacht zum Sonntag, 25. Oktober 2026, auf Winterzeit um. Auf dem Festland und auf Madeira wird die Uhr, sobald sie 02:00 Uhr anzeigt, auf 01:00 Uhr zurückgestellt. Auf den Azoren erfolgt die Umstellung eine Stunde früher, von 01:00 Uhr auf 00:00 Uhr. Damit endet die Sommerzeit, die gesetzliche Westeuropäische Zeit gilt wieder landesweit. Der staatliche Sender RTP hat die Termine am Samstag bestätigt.

Die Umstellung erfolgt, wie in der gesamten Europäischen Union, koordiniert am letzten Sonntag im Oktober. Maßgeblich ist der Stichtag 01:00 Uhr koordinierte Weltzeit (UTC), damit alle Mitgliedstaaten zeitgleich schalten. In Portugal bedeutet dies die Rückkehr von der Sommerzeit zur Westeuropäischen Zeit. Der nächste Wechsel zur Sommerzeit ist für den letzten Sonntag im März vorgesehen; nach heutigem Stand gilt die Winterzeit damit bis zum 28. März 2027.

Die praktische Wirkung ist unmittelbar: Die Stunde zwischen 01:00 Uhr und 02:00 Uhr wiederholt sich, die Nacht wird um eine Stunde länger. Digitale Geräte mit automatischer Zeitsynchronisierung passen sich in der Regel selbsttätig an. Bei analogen Uhren sowie bei technischen Anlagen ohne automatische Steuerung ist ein manuelles Zurückstellen notwendig. Dienstleister mit durchgehenden Betriebszeiten, etwa im Verkehr oder in der Energiebranche, planen üblicherweise zusätzliche Sicherungsroutinen, um doppelt auftretende Zeitstempel korrekt zu verarbeiten.

Die halbjährliche Zeitumstellung bleibt politisch umstritten. Die Europäische Union prüft seit Jahren eine Reform, konnte sich aber bislang nicht auf ein einheitliches Vorgehen einigen. Solange keine neue Rechtslage in Kraft ist, gelten die bestehenden Termine. In Portugal setzt die Verwaltung die EU-Vorgaben jährlich um und informiert die Öffentlichkeit im Vorfeld über die konkreten Uhrzeiten.

Mediziner und Arbeitswissenschaftler verweisen darauf, dass Zeitwechsel kurzfristig den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinträchtigen können. In den Tagen nach der Umstellung werden häufiger leichte Müdigkeit und Konzentrationsschwankungen beobachtet. Empfohlen werden feste Schlafzeiten und eine reduzierte Bildschirmnutzung vor dem Zubettgehen, um die Anpassung zu erleichtern. Der Herbstwechsel gilt in der Regel als weniger belastend, weil faktisch eine Stunde hinzugewonnen wird.

Für Portugal ist der aktuelle Anlass klar begrenzt: In der Nacht zu diesem Sonntag tritt die Winterzeit in Kraft. Die Umstellung ist Teil der europaweit abgestimmten Zeitordnung und betrifft das gesamte Land, von Minho bis Algarve sowie die autonomen Regionen Madeira und Azoren.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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