Porto

Portugal nimmt zwei schwerverletzte Mädchen aus Gaza zur Behandlung auf

Die siebenjährige Malak und die 16-jährige Dima sind am Montag am Flughafen Porto eingetroffen; die Aufnahme erfolgte in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und portugiesischen Gesundheitseinrichtungen.

Portugal hat zwei verletzte Minderjährige aus dem Gazastreifen zur medizinischen Versorgung aufgenommen. Nach Angaben der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt RTP trafen die beiden Mädchen, Malak (7) und Dima (16), am Montag am Aeroporto Francisco Sá Carneiro in Porto ein. Beide mussten infolge von Kriegsverletzungen Amputationen erleiden. Sie werden in unterschiedlichen Einrichtungen behandelt und jeweils von ihren Müttern begleitet.

Die Aufnahme wurde laut RTP in Abstimmung mit internationalen und portugiesischen Hilfsinitiativen organisiert. Genannt werden die Organisation HEAL Palestine, die Gruppe Parents for Peace sowie der Grupo de Apoio a Refugiados Palestinianos – Portugal, die die Evakuierung und die Koordination mit Krankenhäusern unterstützt haben. Die palästinensische Vertretung in Portugal bedankte sich demnach für die Hilfe und die Bereitstellung von Behandlungskapazitäten.

Zu den medizinischen Details machten die Behörden zunächst keine Angaben. Offizielle Informationen dazu, welche Kliniken die Behandlungen übernehmen, wie lange der Aufenthalt konkret dauern wird und welche Prozeduren geplant sind, lagen am Montag nicht vor. RTP berichtete von einer vorläufigen Aufenthaltsdauer von sechs Monaten. Zuständig für die Versorgung ist das öffentliche Gesundheitssystem, der Serviço Nacional de Saúde. Das Ministério da Saúde äußerte sich zunächst nicht mit weiteren Einzelheiten.

Der Fall zeigt, dass Portugal in Einzelfällen medizinische Evakuierungen aus dem Gazastreifen in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Partnern und dem Gesundheitswesen umsetzt. Ob weitere Patientinnen und Patienten zeitnah folgen, ist offen und hängt von medizinischen Kapazitäten, Transportmöglichkeiten, Einreiseformalitäten und internationaler Abstimmung ab. Verbindliche Zusagen über zusätzliche Aufnahmen lagen öffentlich nicht vor.

Die heute bekannten Informationen beruhen auf Berichten von RTP und öffentlichen Stellungnahmen der beteiligten Initiativen. Sicher belegbar sind Ankunftsort und -tag, die Identitäten und Altersangaben der beiden Mädchen, die Art ihrer Verletzungen sowie die Beteiligung der genannten Organisationen an Logistik und Koordination. Nicht gesichert sind darüber hinausgehende Details zu Behandlungsplänen oder Finanzierungsfragen; sie wurden von den zuständigen Stellen bislang nicht veröffentlicht. Weitere offizielle Präzisierungen werden im Laufe der nächsten Tage erwartet, sobald die medizinischen Erstuntersuchungen abgeschlossen und die Behandlungspfade festgelegt sind.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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