In der Albufeira de Alqueva bei Portel (Distrikt Évora) ist am Montag der Leichnam eines 48-jährigen Mannes geborgen worden, der seit Sonntag vermisst war. Das bestätigte der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr von Portel, Bruno Louro. Nach Angaben der Einsatzleitung fanden Taucher den Körper gegen 11:11 Uhr.
Der Notruf war am Sonntag, dem 23. August 2026, um 16:47 Uhr eingegangen. Angehörige hatten den Mann nach dem Baden im Bereich der Praia de Alqueva als vermisst gemeldet. Die Suche wurde bis in die Abendstunden und am Montagmorgen mit Booten, Drohnen und spezialisierten Taucherteams fortgesetzt.
An dem Einsatz waren insgesamt 37 Kräfte beteiligt, darunter Feuerwehrleute aus Portel sowie aus den Nachbardistrikten Évora, Beja und Portalegre. Aus dem Distrikt Beja kamen Taucher unter anderem aus Moura und Serpa, aus dem Distrikt Portalegre waren Teams aus Avis, Gavião und Ponte de Sor im Einsatz. Unterstützt wurde die Aktion von der Guarda Nacional Republicana und der Força Especial de Proteção Civil; das Instituto Nacional de Emergência Médica (INEM) stand für medizinische Maßnahmen und die Betreuung von Angehörigen bereit.
Zu den Umständen des Vorfalls machten die Behörden zunächst keine Angaben. Der Leichnam wurde nach der Bergung zur Identifizierung und zur Feststellung der Todesursache den forensischen Diensten übergeben. Hinweise auf Gefahrenstellen im Badebereich oder auf Vorerkrankungen des Mannes liegen bislang nicht vor. Ermittlungen der zuständigen Stellen dauern an.
Die Albufeira de Alqueva, einer der größten Stauseen der Iberischen Halbinsel, ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Zugleich gelten offene Binnengewässer als risikobehaftet: steil abfallende Uferkanten, plötzliche Tiefenwechsel, Unterströmungen und starke Temperaturschichtungen können selbst geübte Schwimmer überraschen. In den Sommermonaten sind deshalb koordiniert geführte Such- und Rettungseinsätze im Alentejo nicht ungewöhnlich, häufig unter Beteiligung mehrerer kommunaler und nationaler Einheiten. Die Behörden appellieren regelmäßig an Badegäste, nur freigegebene Zonen zu nutzen, auf Warnhinweise zu achten und Kinder wie ungeübte Schwimmer eng zu beaufsichtigen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).