Kultur

O Bando bringt „1001 Noites – Irmã Santomense“ mit Adozia Cristo zur Festa do Avante

Nach der Premiere im Mai in Palmela und Stationen u. a. in Coimbra wird „1001 Noites – Irmã Santomense“ von O Bando Anfang September im Programm der Festa do Avante gezeigt.

Das Theaterkollektiv O Bando setzt seine diesjährige Produktion „1001 Noites – Irmã Santomense“ mit der Schauspielerin Adozia Cristo Anfang September auf der Festa do Avante fort. Die Aufnahme ins Festivalprogramm folgt auf eine Tournee durch mehrere Städte seit dem Frühjahr und markiert einen weiteren Auftritt der Reihe, die Erzählmotive aus „Tausendundeine Nacht“ mit Gegenwartsbezügen verknüpft.

Die Inszenierung wurde am 8. Mai 2026 in Palmela uraufgeführt. Regie und Dramaturgie verantwortet Miguel Jesus. Adozia Cristo ist in der Rolle der Dinarzade präsent, die hier als „Irmã Santomense“ die Perspektive aus São Tomé und Príncipe einbringt. Musikalische Gestaltung und Perkussion stammen von Mick Trovoada; elektronische Beiträge liefert DJ Marfox. Für die Szenografie zeichnet João Brites. Die Produktion arbeitet mehrsprachig und bezieht Elemente des Forro-Kreol ein; Musik, Tanz und materielle Kultur aus São Tomé und Príncipe sind integraler Teil der Erzählstruktur.

Nach Angaben von Veranstaltern und lokalen Medien lagen Spielorte in Palmela, Coimbra, Lissabon, Seixal und Guarda. Für Coimbra ist eine Aufführung am 29. Juli 2026 auf der Praça do Comércio dokumentiert. Die Festivaleinladung zur Festa do Avante ist im offiziellen Programm geführt; genaue Uhrzeit- und Bühnenangaben obliegen dem Festival.

O Bando stellt „1001 Noites – Irmã Santomense“ als Abschluss einer Tetralogie vor, deren vorangegangene Teile unter den Titeln „Irmã Persa“, „Irmã Palestina“ und „Irmã Mapuche“ firmierten. Der aktuelle Teil fokussiert die Zusammenarbeit mit lusophonen Künstlerinnen und Künstlern und die Sichtbarkeit santomischer Traditionen. Organisatoren betonen den künstlerischen wie vermittelnden Anspruch der Einbindung von Sprache und Musik aus dem Inselstaat; entsprechende Hinweise finden sich in Programmheften und kommunalen Ankündigungen.

Über die Termine hinaus, die durch kommunale Programme und Festivalangaben belegt sind, lagen bis zum 24. August 2026 keine flächendeckend veröffentlichten weiteren Spielpläne vor. Unabhängig davon gilt die Aufnahme in die Festa do Avante als aktueller Höhepunkt der diesjährigen Verbreitung: Das Festival zieht traditionell ein breites Publikum an und bietet Theatern wie O Bando eine Bühne für spartenübergreifende Produktionen.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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