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Metrobus in Coimbra fährt nun bis Praça da República und Bahnhof Coimbra-B

In Coimbra nimmt der Metrobus des Sistema de Mobilidade do Mondego ab heute den direkten Betrieb bis zur Praça da República und zur Bahnstation Coimbra-B auf. Die Stadt ordnet zugleich Linien der SMTUC neu…

Ab heute fährt der Metrobus des Sistema de Mobilidade do Mondego in Coimbra direkt bis zur Praça da República und zum Bahnhof Coimbra-B. Die Câmara Municipal de Coimbra stellt die Erweiterung als Kernstück einer neu organisierten Innenstadtmobilität vor; zugleich werden mehrere Linien der städtischen Busgesellschaft SMTUC umgeleitet oder verkürzt und die Rua da Sofia weitgehend für den allgemeinen Individualverkehr gesperrt.

Die Stadt und die Betreiberin Metro Mondego begründen die Umstellung mit der besseren Verknüpfung von Metrobus und Stadtbus an zentralen Umsteigepunkten, darunter der Knoten Praça da República. Laut kommunaler Angaben sind rund 14 Prozent der täglichen Fahrgäste von Linienänderungen betroffen. Für die Nutzer bedeutet dies neue Umstiege und veränderte Laufwege, etwa im Bereich Arnado und entlang der Rua da Sofia. Eine offizielle Einweihung der neuen Streckenführung ist für den 15. September angekündigt.

Zur Einführung begleitet die Stadt eine Informationskampagne unter dem Titel „E agora, como vou?“. Sie richtet sich an Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Hochschulangehörige und erläutert neue Verbindungen, Umsteigepunkte und Tarifregeln. Bereits seit Anfang 2026 ist nach städtischer Mitteilung das intermodale Ticket MOVE-C verfügbar, das Metrobus und SMTUC mit einem Fahrausweis abdeckt.

Faktisch verändert die Maßnahme die Erreichbarkeit des Stadtzentrums und der Bahninfrastruktur. Coimbra-B ist der wichtigste Eisenbahnknoten der Stadt und bindet Fern- und Regionalzüge an; die direkte Metrobus-Anfahrt soll die Umsteigezeiten zwischen Schiene und städtischem Verkehr verkürzen. Stadt und Betreiber betonen Effizienzgewinne und die Reduktion von Parallelangeboten. In Sitzungen der Stadtverwaltung wurden zugleich mögliche Übergangsbelastungen für Teile der Kundschaft eingeräumt, etwa durch zusätzliche Umstiege und geänderte Taktlagen.

Die heute in Kraft getretenen Änderungen beruhen auf kommunalen Verordnungen und wurden im Vorfeld breit kommuniziert. Genaue Fahrgastzahlen oder Wirkungsanalysen der neuen Verkehrsorganisation liegen noch nicht vor; sie sollen nach Angaben der Stadt nach der Anlaufphase ausgewertet werden. Unabhängig davon markiert der Schritt die erste direkte Erschließung von Praça da República und Coimbra-B durch den Metrobus und damit einen sichtbaren Fortschritt im Aufbau des stadtweiten Systems.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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