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Konsulat in Caracas hilft über 300 Betroffenen in La Guaira

Das Generalkonsulat von Portugal in Caracas hat bei einer Vor-Ort-Sprechstunde in Catia La Mar mehr als 300 von den Erdbeben vom 24. August betroffene Personen betreut.

Das Generalkonsulat von Portugal in Caracas hat bei einer konsularischen Präsenz in Catia La Mar mehr als 300 Menschen aus dem venezolanischen Bundesstaat La Guaira betreut, die von den Erdbeben vom 24. August 2026 betroffen sind. Das teilte das Konsulat nach Abschluss des Einsatzes mit; übereinstimmend berichtete auch der öffentlich-rechtliche Sender RTP.

Nach Angaben des Generalkonsuls Luís Macieira de Barros betrafen die meisten Anliegen den Ersatz verlorener Identitätsdokumente und Reisepässe sowie die Registrierung von Sterbefällen. Darüber hinaus nahmen die Teams auch Personenstandsfälle auf, etwa Nachträge zu Heirats- oder Geburtenregistern und Anträge im Zusammenhang mit der portugiesischen Staatsangehörigkeit. Ziel der mobilen Sprechstunden ist es, Betroffenen in den besonders getroffenen Küstenorten unmittelbaren Zugang zu konsularischen Leistungen zu verschaffen, ohne die längeren Wege nach Caracas in Kauf nehmen zu müssen.

Der Einsatz steht im Zusammenhang mit den Erdbeben, die am 24. August die Region La Guaira erschütterten und zu erheblichen Sachschäden führten. Zahlreiche Bewohner meldeten den Verlust wichtiger Unterlagen, was die zeitnahe Ausstellung von Ersatzpapieren erforderlich macht. Das Konsulat kündigte an, die Präsenztermine in den betroffenen Gemeinden fortzusetzen, um die Nachfrage abzufedern. Konkrete neue Zahlen zu Opfern oder Vermissten nannte es nicht; solche Angaben liegen in der Zuständigkeit der venezolanischen Behörden.

Konsulate sind nach portugiesischem Recht für die Ausstellung von Ausweisen und Pässen, für Personenstandssachen und für Hilfsleistungen in Notlagen zuständig. In Krisensituationen können sie temporäre Schalter vor Ort einrichten, um Verfahren zu beschleunigen und bürokratische Hürden zu senken. Im Fall von La Guaira umfasst dies insbesondere die Identitätsfeststellung, die Beglaubigung von Unterlagen sowie die formale Erfassung von Todesfällen, damit Hinterbliebene ihre Rechte gegenüber Behörden und Versicherungen wahrnehmen können.

RTP berichtete, dass die Betreuung in Catia La Mar als „permanência consular“ organisiert war, also als befristete Außenstelle des Generalkonsulats vor Ort. Die Maßnahme ist Teil der laufenden Unterstützung für die portugiesische und luso-venezolanische Gemeinschaft in der Region. Aussagen zu weiteren Terminen machte das Konsulat nach dem jüngsten Einsatz in allgemeiner Form und verwies darauf, dass der Bedarf vor Ort über die nächsten Wochen kontinuierlich beobachtet werde.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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