Wissenschaft & Technik

HBM‑PT terminiert 5. Workshop für 29. Oktober in Amadora – Schwerpunkt auf Next‑Generation Risk Assessment

Der portugiesische Human‑Biomonitoring‑Knoten HBM‑PT hat seinen 5. Workshop für den 29. Oktober 2026 in der Zentrale der Agência Portuguesa do Ambiente in Amadora angesetzt. Die Tagung findet hybrid statt und fokussiert die Next‑Generation Risk…

Der portugiesische Human‑Biomonitoring‑Knoten HBM‑PT hat seinen 5. Workshop für den 29. Oktober 2026 terminiert. Die Tagung findet hybrid statt: Präsenzort ist die Zentrale der Agência Portuguesa do Ambiente in Amadora, eine Online‑Teilnahme ist vorgesehen. Thematisch steht die Rolle des Human‑Biomonitorings für die Next‑Generation Risk Assessment im Mittelpunkt.

Die Bekanntgabe des Termins und der Eckdaten erfolgte über AICIB und das INSA. Demnach ist die Registrierung kostenfrei, aber verpflichtend; Anmeldungen sind bis zum 10. Oktober 2026 möglich. Für Vorträge und Poster läuft ein Call for Abstracts mit Frist bis zum 18. September 2026. Adressiert sind Forschende aus Umwelt- und Public‑Health‑Bereichen, Fachleute der Arbeitsmedizin sowie Regulierungsbehörden und Vertreter der chemischen Industrie. Ziel ist ein fachübergreifender Austausch über Messmethoden, Interpretation von Biomarkern und den Transfer der Befunde in Entscheidungsprozesse.

HBM‑PT vernetzt zentrale Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens und der Forschung, darunter FCT, INSA und die Escola Nacional de Saúde Pública der Universidade NOVA de Lisboa. Das Netzwerk knüpft an europäische Programme an, insbesondere an die frühere HBM4EU‑Plattform und die laufende EU‑Partnerschaft PARC zur Bewertung chemischer Risiken; der Workshop soll diese Ansätze auf nationaler Ebene spiegeln und praxisnah weiterführen.

Inhaltlich angelegt ist das Treffen als Arbeitsforum. Erwartet werden Beiträge zu Standardisierung und Qualitätssicherung biomonitorischer Verfahren, zur Einordnung populationsbezogener Daten in Risikoabschätzungen der nächsten Generation sowie zur adressatengerechten Kommunikation gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Konkrete Regulierungsentscheidungen stehen nicht auf der Agenda; vielmehr geht es um den Evidenzabgleich zwischen Wissenschaft und Behörden sowie um Bedarfe für kohärente Datenerhebungen in Portugal.

Der fünfte Workshop setzt eine Reihe fort, die seit 2018 mit Beteiligung von INSA und weiteren Partnern läuft; die vierte Ausgabe fand am 19. April 2024 am INSA in Lissabon statt. Der jetzige Termin in Amadora dürfte insbesondere die Schnittstelle zwischen Human‑Biomonitoring und risikobasierter Regulierung schärfen – von der Auswahl geeigneter Biomarker über Expositionspfade bis zu Bewertungsmaßstäben, die mit den Prinzipien der Next‑Generation Risk Assessment kompatibel sind.

Die Termin- und Fristangaben beruhen auf den aktuellen Ankündigungen von AICIB und INSA; weitere organisatorische Details sollen im Vorfeld des 29. Oktober 2026 veröffentlicht werden.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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