Die Câmara Municipal da Guarda und die Associação Ibérica de Turismo do Interior haben den Zweiten Weltkongress für Binnenlandtourismus für den 18. und 19. November 2026 im Teatro Municipal da Guarda bestätigt. Der Veranstalter kündigt thematische Schwerpunkte zu Nachhaltigkeit, grenzüberschreitender Zusammenarbeit, Innovation und der wirtschaftlichen Stärkung ländlich geprägter Regionen an. Nach Angaben der Organisation sind rund 45 Referentinnen und Referenten aus mehr als einem Dutzend Ländern in Vorbereitung.
Für Portugal koordiniert die regionale Ebene sichtbar mit: Die Turismo Centro de Portugal unterstützt die Ausrichtung, gemeinsam mit der Stadtverwaltung von Guarda. Bürgermeister Sérgio Costa stellte zusammen mit dem Präsidenten der Turismo Centro de Portugal, Rui Ventura, die Eckdaten in öffentlichen Präsentationen vor. Beide betonten die Rolle des Zentrums Portugals als ganzjähriges Reiseziel und die Erwartung, dass der Kongress konkrete Projekte in strukturschwachen Territorien anstößt.
Der Kongress setzt eine iberische Linie fort: Die Premiere fand in Cáceres statt, nun folgt die erste Ausgabe in Portugal. Laut den Organisatoren sollen bilaterale Arbeitsformate mit Partnern aus Spanien, insbesondere aus Extremadura, die Umsetzung gemeinsamer Vorhaben erleichtern – von Besucherlenkung über Kulturerbe-Entwicklung bis zu Mobilitätslösungen für dünn besiedelte Räume.
Der Gastgeberort bereitet sich organisatorisch vor. Die Stadtverwaltung prüft Übernachtungskapazitäten, Veranstaltungslogistik und ergänzende Wirtschaftsformate wie thematische Foren oder Projektbörsen. Aus kommunalen Mitteilungen gehen Termin und Austragungsort eindeutig hervor. Ein vollständiges, öffentlich zugängliches Programm mit finaler Rednerliste, Budgetangaben und erwarteten Teilnehmerzahlen liegt jedoch noch nicht vor; die Angaben zu Referierenden und Unterstützern stammen aus Ankündigungen der Associação Ibérica de Turismo do Interior und der Câmara Municipal da Guarda.
Die Beira Alta erhofft sich von der internationalen Sichtbarkeit spürbare Effekte: Belastbare Messgrößen wären etwa Buchungsvolumina im Umfeld des Termins, Folgeveranstaltungen von Fachnetzwerken oder Zusagen für Investitionen in regionale Tourismusinfrastruktur. Solche Ergebnisse können erst nach Veröffentlichung des endgültigen Programms und der Auswertung des Kongresses bewertet werden. Bislang sind Termin, Ort und thematische Ausrichtung bestätigt; weiterführende Details bleiben eine Frage der nächsten Wochen, in denen der Veranstalter die Programmstruktur präzisieren will.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).