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Gasversorgung Madeiras während Streiks bei REN Atlântico gesichert – serviços mínimos festgelegt

Die Regionalregierung von Madeira meldet, dass die Belieferung mit Erdgas trotz des vom 23. bis 25. August 2026 angesetzten Streiks bei REN Atlântico am Terminal de GNL de Sines gesichert ist. DGERT veröffentlichte ein…

Die Regionalregierung der Região Autónoma da Madeira hat bestätigt, dass die Versorgung der Insel mit Erdgas während des von 23. bis 25. August 2026 angesetzten Streiks bei REN Atlântico gewährleistet ist. Grundlage sind vereinbarte serviços mínimos, die den Fortgang der für die Belieferung erforderlichen Operationen am Terminal de GNL de Sines sicherstellen sollen.

In einem Communiqué vom 23. August teilte die Regionalregierung mit, sie habe mit Unterstützung der Zentralregierung und in Koordination mit dem Betreiber REN Atlântico organisatorische Maßnahmen getroffen, damit die für Madeira notwendigen Abläufe am Terminal nicht unterbrochen werden. Die Generaldirektion für Beschäftigung und Arbeitsbeziehungen (DGERT) veröffentlichte zuvor die Einigung zwischen den Parteien über serviços mínimos für den genannten Zeitraum. Nach portugiesischem Arbeitsrecht dienen solche Mindestdienste der Aufrechterhaltung „unabdingbarer sozialer Bedürfnisse“, wozu ausdrücklich auch die Versorgung der autonomen Regionen zählt.

Lokale und regionale Medien berichteten am Samstag von hoher Streikbeteiligung in den ersten Schichten in Sines. Gleichzeitig bestätigten die Behörden, dass die Umsetzung der Mindestdienste angelaufen ist, um die Versorgung Madeiras abzusichern. Konkrete Beeinträchtigungen der Lieferkette wurden bis Sonntagvormittag nicht bekannt.

Hintergrund ist ein von den Gewerkschaften SITE SUL und Fiequimetal ausgerufener Arbeitskampf beim Betreiber des LNG‑Terminals in Sines. Die Maßnahmen richten sich gegen Arbeitsbedingungen und Schichtregelungen; beide Seiten verhandeln weiter. Die für den Zeitraum 23. bis 25. August 2026 festgelegten serviços mínimos umfassen laut DGERT jene Tätigkeiten, die notwendig sind, um sicherheitsrelevante Funktionen und die Belieferung priorisierter Abnehmer – darunter die autonome Region Madeira – zu gewährleisten.

Für Madeira ist die Aufrechterhaltung der Lieferkette zentral: Die Inselwirtschaft stützt sich in erheblichem Umfang auf Flüssigerdgas (GNL), das in Sines bereitgestellt und zur Insel verschifft wird, wo es anschließend regasifiziert und weiterverwendet wird. Aufgrund der Insellage sind kurzfristige Alternativen begrenzt, weshalb Störungen am Knotenpunkt Sines unmittelbare Auswirkungen entfalten könnten. Nach Angaben der Regionalregierung bestehen aktuell jedoch hinreichende organisatorische Vorkehrungen, um die Nachfrage während der Streiktage zu decken.

Am 24. August bestätigten die genannten offiziellen Stellen, dass die vereinbarten Mindestdienste in Kraft sind und die Gasversorgung Madeiras im Rahmen dieser Regelungen abgesichert bleibt. Weitere Lagebewertungen wollen die Behörden bei Bedarf nachreichen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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