Braga

Forte Store meldet 33 Einbrüche und Diebstähle – Inhaber fordert entschiedeneres Vorgehen gegen Hehlerei

Der Unternehmer Nuno Forte berichtet von 33 Taten gegen Filialen der Modekette Forte Store in mehreren Städten und ruft Polizei und Konsumenten zum Handeln auf.

Der Unternehmer Nuno Forte, Inhaber der Modekette Forte Store, hat am 21. und 22. August öffentlich von insgesamt 33 Einbrüchen und Diebstählen in Filialen seines Unternehmens in verschiedenen Städten Portugals berichtet. Er forderte eine sichtbarere Reaktion der Sicherheitskräfte und appellierte an Konsumenten, keine mutmaßlich gestohlene Ware zu kaufen. Regionale Medien wie O MINHO sowie das Wirtschaftsblatt Jornal de Negócios griffen den Appell auf. Die jüngsten Vorfälle betrafen nach Fortes Darstellung Standorte in Vila Nova de Famalicão und Guimarães.

Forte schilderte eine Serie von nächtlichen Angriffen mit eingeschlagenen Schaufenstern und entwendeter Ware. Hinter beschädigten Fassaden stünden Investitionen, Arbeitsplätze und die Existenz vieler Beschäftigter, sagte er sinngemäß. Seine zentrale Botschaft richtet sich nicht nur an die Behörden, sondern auch an die Nachfrage nach Hehlerware: Wer Diebstahl einen Markt biete, verlängere die Kette der Straftat. Die Geschäftsgruppe betreibt in Portugal Dutzende Filialen im Modeeinzelhandel.

Eine behördliche Bestätigung der von Forte genannten kumulierten Zahl lag bis Redaktionsschluss nicht vor. Einzelne Taten in den genannten Städten wurden von Lokalmedien dokumentiert. Eine zusammengefasste Lagebewertung durch die landesweit zuständigen Polizeikräfte PSP und GNR ist bisher nicht veröffentlicht. In Portugal berichten die Einsatzkräfte regelmäßig über einzelne Einbrüche und Ladendiebstähle; Statistiken werden in der Regel zeitverzögert veröffentlicht und erlauben kurzfristig nicht immer Rückschlüsse auf Muster einzelner Handelsketten. Die Darstellung einer summierten Betroffenheit einer Unternehmensgruppe bleibt daher – Stand 22. August – eine zugeschriebene Angabe des Unternehmers.

Sollten sich Umfang und Häufung bestätigen, stellt sich für den Einzelhandel die Frage nach wirksameren Präventions- und Sicherungsmaßnahmen. Diskutiert werden etwa bauliche Anpassungen, technische Überwachung, regionale Schwerpunktkontrollen und eine verbesserte Beweissicherung, um Hehlerketten früh zu unterbrechen. Für Kommunen und Polizei geht es um eine sichtbare Präsenz an neuralgischen Lagen und eine zügige Verfolgung organisierter Beschaffungsdelikte. Für Beschäftigte betroffener Läden bedeuten wiederholte Vorfälle erhöhte Belastungen und potenzielle Einkommensrisiken, etwa durch temporäre Schließungen für Reparaturen.

Forte versteht seinen öffentlichen Auftritt als Weckruf. Er bittet Käuferinnen und Käufer, bei auffällig günstigen Angeboten und unklarer Herkunft auf Abstand zu gehen. Aus Sicht der Ermittler ist die Bekämpfung von Hehlerei ein Hebel, um Anreize für solche Taten zu senken. Wie die Behörden auf den jüngsten Appell reagieren, bleibt abzuwarten; eine koordinierte Stellungnahme lag am Tag der Veröffentlichung nicht vor. Der Fall wirft über den Einzelfall hinaus ein Schlaglicht auf die Sicherheitslage im stationären Handel der Region Braga und darüber hinaus.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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