Porto

Feuer in Água Longa bei Santo Tirso unter Kontrolle

Der Vegetationsbrand in Água Longa (Santo Tirso) ist seit den frühen Morgenstunden des 23. September unter Kontrolle. Mehr als 300 Einsatzkräfte, darunter die Bombeiros Voluntários de Santo Tirso, evakuierten Anwohner und sperrten zeitweise die…

Der Vegetationsbrand in der Ortschaft Água Longa im Kreis Santo Tirso (Distrikt Porto) ist seit den frühen Morgenstunden des 23. September unter Kontrolle. Das bestätigte die Autoridade Nacional de Emergência e Proteção Civil (ANEPC) gegenüber der Nachrichtenagentur Lusa; nationale Medien übernahmen die Meldung. Das Feuer war am Nachmittag des 22. September in schwer zugänglichem, trockenem Gelände ausgebrochen.

Zeitweise waren mehr als 300 Einsatzkräfte mit nahezu 100 Fahrzeugen im Einsatz, darunter die Bombeiros Voluntários de Santo Tirso sowie weitere örtliche Wehren und überregionale Kräfte des Zivilschutzes. Die Einsatzleitung berichtete von mehreren aktiven Fronten, die sich insbesondere in Richtung der Siedlung Vale do Pisão bewegten. Wegen der Nähe zu Wohnbereichen wurden Anwohner vorsorglich evakuiert. Zur Absicherung der Löscharbeiten sperrten die Behörden vorübergehend die nationale Verkehrsachse Estrada Nacional 105.

Als wesentliche Herausforderungen nannten die Einsatzkräfte wechselnde Winde, hohe Brennlast in der Vegetation und erschwerte Zufahrten zu den Brandherden. Sobald es die Bedingungen erlaubten, unterstützten Löschflugzeuge und Hubschrauber die Bodenkräfte. Nach einer zwischenzeitlichen Stabilisierung am späten Nachmittag flammte das Feuer in der Nacht erneut auf. Durch anhaltenden Einsatz gelang jedoch die Eindämmung der aktiven Fronten, so dass die Lage in den frühen Morgenstunden als „unter Kontrolle“ eingestuft wurde. Restfeuer und Glutnester werden weiter überwacht und abgelöscht, um Wiederentzündungen zu verhindern.

Nach Angaben aus dem Einsatz wurde eine Feuerwehrkraft verletzt und zur Beobachtung in das Hospital de São João in Porto gebracht; die Verletzungen galten als nicht lebensbedrohlich. Angaben zu zerstörten Gebäuden lagen am Morgen zunächst nicht vor. Die ANEPC veröffentlichte fortlaufend Lageaktualisierungen, die von mehreren Leitstellen und Monitoringsystemen übernommen wurden.

Der Vorfall verweist auf die Verwundbarkeit dicht bewachsener Randzonen in Nähe von Siedlungen, insbesondere bei lang anhaltender Trockenheit und Wind. Behörden und Einsatzleitung betonten die Bedeutung enger Koordination zwischen örtlichen Feuerwehren, Zivilschutz und Luftmitteln, um Ausbreitungslinien frühzeitig zu brechen und Anwohner zu schützen. Für den Mittwoch waren fortgesetzte Nachlöscharbeiten und Brandwachen angekündigt, bis die Behörden eine endgültige Entwarnung geben können.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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