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Comboios de Portugal lässt Alstom und Talgo für Hochgeschwindigkeitszüge anbieten

Die staatliche Bahngesellschaft hat Alstom und Talgo als Bieter für die Lieferung von Hochgeschwindigkeitszügen zugelassen. Das Verfahren hat ein Basisvolumen von 504 Millionen Euro.

Comboios de Portugal hat Alstom und Talgo nach der Eignungsprüfung zur Abgabe verbindlicher Angebote für die Lieferung von Hochgeschwindigkeitszügen zugelassen. Die Bekanntgabe erfolgte am Dienstag im Rahmen des laufenden Vergabeverfahrens und wurde von der Bahngesellschaft bestätigt.

Das beschränkte Verfahren mit vorheriger Qualifikation ist sowohl im Diário da República als auch im Tenders Electronic Daily der Europäischen Union veröffentlicht. Der Auftragsgegenstand umfasst nach Angaben von Comboios de Portugal zunächst zwölf elektrische Triebzüge mit der Option auf acht weitere Einheiten. Das Basisvolumen des Verfahrens beträgt 504 Millionen Euro. Neben der Fahrzeuglieferung sind Ersatzteilpakete, spezielle Werkzeuge und ein integrierter Wartungsdienst enthalten, der vom Auftragnehmer in den zwei Jahren nach Inbetriebnahme des ersten Zuges zu erbringen ist.

Der offizielle Zeitplan sieht nun die Einreichung und Auswertung der Angebote vor, gefolgt von der Vergabeentscheidung. Die Vertragsunterzeichnung ist nach derzeitigem Plan für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Comboios de Portugal erwartet, den ersten Triebzug im ersten Quartal 2031 in Betrieb zu nehmen. Eine endgültige Zuschlagserteilung steht aus und hängt von den technischen und wirtschaftlichen Angeboten der zugelassenen Unternehmen ab.

Zu den technischen Eckpunkten der Ausschreibung zählen barrierefreie Einstiege, Fahrradplätze und eine Kapazität von mehr als 500 Sitzplätzen pro Zugverband. Die Züge sind für Verbindungen mit einer Zielfahrzeit von rund einer Stunde und 15 Minuten zwischen Lissabon und Porto ausgelegt. Diese Anforderungen richten sich auf den künftigen Hochgeschwindigkeitskorridor, dessen Infrastrukturvorhaben außerhalb des Fahrzeugvergabeverfahrens geplant und gesteuert werden.

Die Regierung von Portugal ordnet die Beschaffung in das laufende Modernisierungsprogramm für den Schienenverkehr ein. Während Comboios de Portugal die Fahrzeugseite verantwortet, koordiniert Infraestruturas de Portugal den Infrastrukturausbau. Mit der heutigen Zulassung der beiden Bieter ist ein formaler Zwischenschritt erreicht; der Wettbewerb bleibt offen, bis die Angebote vorliegen und bewertet sind. Aussagen zu Preisdetails jenseits des veröffentlichten Basiswerts oder zu herstellerseitigen technischen Präferenzen liegen nicht vor.

Die jetzt bestätigten Eckdaten beruhen auf den amtlichen Ausschreibungsunterlagen und den Mitteilungen der beteiligten öffentlichen Stellen. Änderungen des Zeitplans oder des Leistungsumfangs bleiben vorbehalten, sofern sie in den offiziellen Veröffentlichungen bekannt gemacht werden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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