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Casa da Música startet Amazónia-Zyklus am 12. November in Porto

Die Casa da Música in Porto beginnt am 12. November den Zyklus Amazónia mit nicht-klassischen Konzerten, Installationen und Clubnächten zu Musik und Kultur des Amazonasgebiets.

Die Casa da Música in Porto beginnt am 12. November den Zyklus Amazónia und bündelt bis zum 28. November Konzerte, Installationen und Performances zur Musik und Kultur des Amazonasgebiets. Der Auftakt setzt auf eine nicht-klassische Programmschiene mit populären Stilen aus Nordbrasilien. Angekündigt sind Abende mit Guitarrada, Tecnobrega, Cumbia-Varianten und Perkussionsformaten sowie mehrteilige elektronische Clubnächte.

Laut Veranstalter verknüpft das Programm regionale Traditionen mit zeitgenössischen Formen. Geplant sind Sets und Konzerte, die Ursprünge in Städten wie Belém im Bundesstaat Pará haben, ebenso Beiträge indigener Künstlergruppen aus Bundesstaaten wie Acre. Flankierend werden in Foyers und Nebenräumen audiovisuelle Arbeiten und Klanginstallationen gezeigt. Dazu zählen kuratierte Projekte zur Bioakustik sowie eine Ausstellung, die Bezüge zwischen künstlerischer Praxis und dem Ökosystem herstellt.

Der Zyklus positioniert sich ausdrücklich jenseits des rein konzertanten Formats. Clubreihen führen populäre Tanzmusik aus dem Norden Brasiliens mit aktuellen elektronischen Strömungen zusammen. Andere Abende betonen akustische Besetzungen und Songwriting aus Amazonien. Die Casa da Música hebt hervor, dass das Programm als immersives Erlebnis gedacht ist und neben musikalischer Vielfalt auch ökologische und gesellschaftliche Fragen aus dem Amazonasraum aufruft.

Eine sinfonische Perspektive ist ebenfalls vorgesehen: Thematische Bezüge zu Heitor Villa-Lobos und seiner Floresta do Amazonas öffnen ein historisches Fenster auf klassische Auseinandersetzungen mit dem Thema Amazonien. Damit verbindet der Zyklus populäre, rituelle und akademische Lesarten zu einem breit angelegten Panorama.

Für Porto unterstreicht Amazónia die internationale Ausrichtung eines der wichtigsten Kulturhäuser Portugals. Die Casa da Música verweist auf ihre kontinuierliche Beschäftigung mit Musik aus der lusophonen Welt; mit Amazónia rückt sie diesmal Klangtraditionen und aktuelle Szenen aus Brasilien in den Mittelpunkt. Konkrete Termine, Besetzungen und Beginnzeiten listet der Veranstaltungsplan des Hauses; einzelne Ausstellungsbeiträge in den Foyers sind nach Angaben der Organisatoren frei zugänglich.

Der Nachrichtenanlass ist die jetzt veröffentlichte Programmübersicht für den Zeitraum 12. bis 28. November. Aussagen zu Mitwirkenden und Formaten beruhen auf Angaben der Casa da Música. Über Umfang und genaue Reihenfolge des Programms können Aktualisierungen folgen, wie sie bei Festivalzyklen üblich sind.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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