Kultur

Porto eröffnet Casa das Máquinas mit Amazonia Immersive Art

In Porto nimmt heute das Kulturzentrum Casa das Máquinas den Betrieb auf. Zum Auftakt zeigt es die immersive Ausstellung Amazonia Immersive Art, kuratiert von Roberta Carvalho und Aíla.

In Porto eröffnet am Donnerstag, 29. Oktober 2026, die Casa das Máquinas als neues Zentrum für digitale und immersive Kunst. Zum Start zeigt das Haus die Ausstellung Amazonia Immersive Art, die von den brasilianischen Künstlerinnen Roberta Carvalho und Aíla kuratiert wird und ihre erste Station in Europa hat.

Das Kulturzentrum ist im historischen Gebäude des ehemaligen Maschinenhauses der Standseilbahn Funicular dos Guindais an der Rua de Arnaldo Gama untergebracht. Mit der Wiederbelebung des Ortes entsteht ein dauerhafter Ausstellungsraum, der sich auf großformatige Projektionen, audiovisuelle Installationen und räumliche Klangformate spezialisiert. Ziel der Betreiber ist es, Architektur, Ort und digitale Medien so zu verbinden, dass Besucherinnen und Besucher die Inhalte buchstäblich umgeben. Die Umnutzung bewahrt zugleich die industrielle Bausubstanz und macht sie für ein zeitgenössisches Kulturprogramm nutzbar.

Amazonia Immersive Art versammelt nach Angaben der Veranstalter Arbeiten von mehr als einem Dutzend Kunstschaffenden aus unterschiedlichen Regionen des Amazonasraums. Gezeigt werden unter anderem Projektionen von Fotografien, Videoarbeiten und digitale Bearbeitungen von Bildserien, die mit einer eigens komponierten Klangspur verwoben sind. Die Kuratorinnen betonen, dass die Ausstellung die kulturelle Vielfalt und Vielstimmigkeit der Amazonasregion sichtbar machen will, statt sie als einheitliches Bild zu präsentieren. Publikum und Werke treten dabei in einem begehbaren Setting in Beziehung, das Bild, Ton und Raumwirkung bündelt.

Die Schau ist die erste Programmlinie der Casa das Máquinas und soll nach jetzigem Stand bis ins Frühjahr 2027 in Porto zu sehen sein. Konkrete Besucherziele oder weitere Kooperationen über die Laufzeit hinaus wurden am Eröffnungstag nicht benannt. Die Betreiber verweisen jedoch auf eine künftige, international ausgerichtete Programmarbeit mit mehrteiligen Projekten und Partnern aus Brasilien und Europa. Als erste europäische Station eines in Belém konzipierten Projekts stärkt die Eröffnung die Sichtbarkeit von Positionen aus dem brasilianischen Bundesstaat Pará im portugiesischen Ausstellungsbetrieb.

Mit der Eröffnung der Casa das Máquinas erhält Porto ein dauerhaftes Angebot für immersive Kunstformate und erweitert das landesweite Spektrum kulturtechnologischer Ausstellungsorte. Für Portugal bedeutet dies auch eine stärkere Anbindung an internationale Entwicklungen im Bereich digitaler Kunst, während die Premiere in Porto die künstlerischen Beziehungen zu Belém und dem brasilianischen Bundesstaat Pará vertieft. Aussagen zur wirtschaftlichen Wirkung und zum längerfristigen Betriebskonzept bleiben vorerst den kommenden Monaten vorbehalten.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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