Kultur

Berlin zeigt „Landscape Together“: Museu Experimenta Paisagem aus dem Centro Portugals im Fokus

In Berlin ist die Ausstellung „Landscape Together“ zu sehen. Im Mittelpunkt steht das portugiesische Museu Experimenta Paisagem, das künstlerische Eingriffe im ländlichen Raum des Centro mit Beteiligung vor Ort verbindet.

In Berlin ist die Ausstellung „Landscape Together“ zu sehen, in der das portugiesische Museu Experimenta Paisagem (MEP) seine Arbeitsweise für ländliche Räume vorstellt. Das Projekt aus dem Centro Portugals rückt dort mit Fallstudien, audiovisuellen Formaten und Dokumentationen partizipativer Prozesse in den Mittelpunkt. Bestätigt wird die Beteiligung durch die Veranstaltungsankündigung des Berliner Architekturforums sowie die Projektseiten von MEP und dem europäischen Netzwerk.

Das Museu Experimenta Paisagem verzahnt zeitgenössische Kunst, Vermittlung und Regionalentwicklung und versteht sich als Freilichtmuseum ohne zentrales Haus. Im Centro wurden dafür permanente Kunstwerke, Kulturwege und Bildungsprogramme aufgebaut, die in Kooperation mit Gemeinden wie Sertã, Proença-a-Nova, Oleiros, Pedrógão Grande und Idanha-a-Nova entstehen. Die Ausstellung in Berlin bündelt diese Arbeiten als Methode, wie kulturelle Praxis lokale Beteiligung stärken und Landschaftsräume neu gelesen werden können.

Träger des MEP ist das Büro MAG – Marques de Aguiar; international ist das Vorhaben im Netzwerk „Landscape Together“ verankert, das im Rahmen von Creative Europe seit 2023 mit Partnern aus Portugal und weiteren Ländern kooperiert. In Portugal dienten bereits kuratorische Formate wie das Cortiçada Art Fest als offenes Labor für die Verbindung von künstlerischer Forschung, Ortsgeschichte und gemeinschaftlicher Produktion. In Berlin werden diese Erfahrungen komprimiert präsentiert – als kuratorischer Werkzeugkasten, der sich in anderen Regionen prüfen lässt.

Die Sichtbarkeit auf einer Berliner Plattform erhöht die Chancen auf zusätzliche Kooperationen, Forschungspartnerschaften und Fördermittel. Kommunale Akteure aus dem Centro erhalten zugleich eine Bühne, um Ergebnisse und offene Fragen zu diskutieren – etwa die Balance zwischen kultureller Aufwertung, touristischer Nutzung und ökologischer Tragfähigkeit. Ob die in Berlin gezeigten Modelle in neue Mittel oder verbindliche Programme münden, ist offen; hierzu liegen derzeit keine belastbaren Finanz- oder Besucherzahlen vor.

Zugeschriebene Aussagen der Projektträger betonen die Kombination aus partizipativer Gestaltung, Bildung und nachhaltiger Nutzung bestehender Landschaftsräume. Prognosen über wirtschaftliche Effekte bleiben vorerst vorsichtig: Entscheidender Gradmesser wird sein, ob Beteiligung über Projektzyklen hinaus stabil bleibt und regionale Institutionen Verantwortung und Finanzierung dauerhaft sichern.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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