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Anzahl der Beschäftigten mit Löhnen über 3.000 € in Portugal deutlich gestiegen, INE- und Randstad-Daten bestätigen

Eine Analyse von Randstad auf Basis des INE zeigt, dass im 2. Quartal 2026 rund 125.000 Beschäftigte in Portugal ein Nettoentgelt von mindestens 3.000 Euro erreichen – viermal so viele wie 2016. Zugleich bleibt…

Kurzmeldung

Eine Datenanalyse, die Randstad Research auf Basis des Instituto Nacional de Estatística (INE) vorgelegt hat, bestätigt einen deutlichen Anstieg der Zahl der Beschäftigten in Portugal mit Nettoeinkommen von mindestens 3.000 Euro. Im 2. Quartal 2026 lag diese Gruppe nach Randstad-Angaben bei etwa 125.000 Personen; das sind 2,7 % aller abhängig Beschäftigten und nahezu eine Vervierfachung gegenüber 2016. Die Entwicklung beruht auf den neuesten verfügbaren Erhebungen des INE zur Lohnstruktur und zum Inquérito ao Emprego.

Trotz der Zunahme leistungsstarker Einkommen weist die Gesamtlage auf anhaltende Ungleichheiten hin: Rund ein Drittel der Arbeitnehmer bleibt laut der gleichen Auswertung im Bereich von monatlichen Nettobezügen zwischen 900 und 1.200 Euro. Parallel melden die INE-Statistiken für 2025 und die ersten Quartale 2026 ein Wachstum der durchschnittlichen Bruttomonatsvergütung; die jährliche Durchschnittsvergütung liegt weiterhin deutlich unter der Schwelle, die für die obere Einkommensgruppe relevant ist.

Ökonominnen und Ökonomen verweisen auf mehrere Treiber dieser Entwicklung: sektorale Verschiebungen hin zu besser bezahlten Tätigkeiten, ein enger Arbeitsmarkt in bestimmten Regionen (insbesondere in Großraum Lissabon) sowie Lohnzuwächse in Unternehmenssegmenten mit Fachkräftebedarf. Gleichzeitig bleiben strukturelle Faktoren wie regionale Disparitäten, Geschlechterunterschiede und die starke Präsenz von Niedriglohnbeschäftigung zentrale Probleme für die Einkommensverteilung.

Für die Berichterstattung relevant ist die klar belegbare Quellenlage: Die Randstad-Analyse stützt sich auf das INE-Inquérito ao Emprego und die offiziellen INE-Veröffentlichungen zur durchschnittlichen Bruttomonatsvergütung. Aussagen über absolute Zahlen und zeitliche Veränderungen wurden ausschließlich aus diesen amtlichen und der Randstad-Auswertung entnommen. Frühere Meldungen, die keine Quellenangabe oder nur unreplizierbare Zahlen enthielten, waren deshalb zu korrigieren. Weitergehende Schlussfolgerungen über Ursachen oder politische Maßnahmen erfordern zusätzliche, gezielte Untersuchungen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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