Umwelt

3. September 2026: Instituto Português do Mar e da Atmosfera bestätigt außergewöhnliche Hitze in Portugal

Das Instituto Português do Mar e da Atmosfera (IPMA) meldet für den 3. September 2026 landesweit sehr hohe Temperaturen: 27,61 °C mittlere Tagestemperatur im Kontinent, 44,3 °C Maximum in Alcochete und eine historische Einordnung…

Kurzmeldung

Das portugiesische Institut für Meer und Atmosphäre (Instituto Português do Mar e da Atmosfera, IPMA) hat die am 3. September 2026 gemessenen Temperaturen ausgewertet und bestätigt außergewöhnlich hohe Werte auf dem Festland. Laut der IPMA-Analyse betrug die mittlere Tageslufttemperatur für das Festland 27,61 °C; damit rangiert der 3. September 2026 derzeit als viertwärmster Septembertag im Zeitraum 1941–2026. Als höchste gemessene Tagesmaxima meldet das Institut 44,3 °C in der Station Alcochete. Die höchsten nächtlichen Minimalwerte wurden am 4. September registriert: 28,0 °C in Portalegre.

Die meteorologische Situation wird von der IPMA auf die Kombination einer bodennahen kleinen Tiefdruckverlagerung südwestlich des Festlands und eines über Nordafrika/zur Iberischen Halbinsel reichenden Antizyklons zurückgeführt. Diese Konstellation verursachte anhaltende Südsüdostströmung und den Transport sehr warmer, trockener Luft mit erhöhtem Saharastaubanteil. In etwa 17 Prozent der untersuchten Messstationen lagen die Maxima über den bisherigen September-Rekorden; in acht Stationen wurden die bisherigen Rekorde für minimale Lufttemperatur erreicht oder egalisiert.

Die Regierung hatte bereits vorsorglich Warnhinweise ausgegeben: Für den Zeitraum 3. bis 5. September hatte das zuständige Ministerium in Abstimmung mit der IPMA Warnungen für mehrere Distrikte herausgegeben, darunter Beja, Coimbra, Lisboa und Faro; die erwarteten Tageshöchstwerte wurden regional mit 34–38 °C angegeben, im inneren Süden lokalen Bereichen bis 40–42 °C. Die Behörden wiesen zugleich auf erhöhtes Waldbrandrisiko, mögliche Einträge von Saharastaub und gesundheitliche Vorsorgemaßnahmen hin.

Die zentralen Extremwerte und die klimatologische Einordnung am 3. September 2026 sind durch eine amtliche Veröffentlichung des IPMA belegt. Weiterführende Detailangaben zu Stationslisten und statistischen Auswertungen enthält die vollständige Analyse des Instituts, auf die sich diese Zusammenfassung stützt.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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