In Segura im Concelho Idanha-a-Nova wird am 7. September 2026 um 17 Uhr die Wanderausstellung Landscape Together eröffnet. Der Auftakt findet in den Räumen der Associação Desportiva Recreativa e Cultural Segurense statt. Die Station in Segura ist Teil einer europaweit angelegten Reihe zu Landschaft, Architektur und territorialer Entwicklung, die im Centro Interior bereits in mehreren Gemeinden präsentiert wurde.
Kern der Schau sind studentische Arbeiten aus Lehrateliers der Universidade de Coimbra. Die ausgestellten Entwürfe entstanden in den Studienjahren 2023/2024 und 2024/2025 und untersuchen, wie kleinere Orte im ländlichen Binnenland mit planerischen, architektonischen und kulturellen Mitteln gestärkt werden können. Das Leitmotiv in Segura trägt den Titel Segura, a Aldeia que Acolhe und verweist auf das Ziel, Ankunft und Nachbarschaft im Dorf räumlich und sozial besser zu verankern.
Drei Projektlinien stehen exemplarisch im Fokus. Vorgeschlagen werden erstens ein Übernachtungs- und Pilgerangebot entlang der Via da Estrela, das bestehende Wegebeziehungen aufgreift und die Zwischenorte besser vernetzen soll. Zweitens wird ein Zentrum für ruhiges Wohnen und Wohlbefinden konzipiert, das altersgerechte Angebote, Erholung und Grundversorgung bündelt. Drittens skizzieren Beiträge Räume für handwerkliche Produktion und lokale Erzeugnisse, um kurze Wertschöpfungsketten sichtbarer zu machen. Gezeigt werden Pläne, Modelle, Skizzen und begleitende Texte; die Erarbeitung erfolgte laut Projektinformationen in Austauschformaten mit Akteurinnen und Akteuren vor Ort.
Landscape Together wird in Portugal von Partnern aus Wissenschaft, Kultur und Kommunen getragen. Beteiligt ist unter anderem das Museu Experimenta Paisagem, das die Verknüpfung von Forschung, Vermittlung und öffentlicher Präsentation koordiniert. Die Reihe kombiniert Ausstellungen mit Workshops und thematischen Modulen, die auf regionale Besonderheiten des Centro Interior zugeschnitten sind. Nach der Eröffnung in Segura sind weitere Stationen vorgesehen; für Coimbra ist im Rahmen der Projektkommunikation ein Abschluss der Route in Aussicht gestellt.
Der Anlass ist durch eine aktuelle regionale Ankündigung bestätigt; ergänzende Angaben zur Programmstruktur finden sich auf der Projektseite. Aussagen über wirtschaftliche Effekte oder dauerhafte strukturelle Wirkungen werden von den Beteiligten nicht quantifiziert und bleiben vorerst offen. Damit steht in Segura zunächst die öffentliche Diskussion über machbare Schritte im Vordergrund – von der Stärkung des gemeinschaftlichen Lebens bis zur sanften Belebung des Ortsbilds.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).