Wirtschaft

Santander eröffnet WorkCafé in Oeiras und kommt auf zehn Standorte in Portugal

Am 27. Oktober 2026 hat Santander in Oeiras ein weiteres WorkCafé eröffnet und die Marke von zehn Standorten im Land erreicht.

Santander hat am 27. Oktober 2026 in Oeiras ein neues WorkCafé eröffnet und damit die Zahl dieser Standorte in Portugal auf zehn erhöht. Der Ableger in der Quinta das Palmeiras kombiniert klassische Bankdienstleistungen mit Coworking-Flächen und einer Cafeteria. Die Räume sind laut Bank sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für Nichtkunden zugänglich und sollen regelmäßig Veranstaltungen für die lokale Gemeinschaft anbieten.

Die Entscheidung für Oeiras begründet Santander mit dem wirtschaftlichen Profil der Gemeinde. Oeiras gilt als Knoten für Forschung und Technologie, unter anderem mit den Unternehmensparks Taguspark und Lagoas Park. Der neue Standort umfasst Besprechungsräume, Lounge-Bereiche, kostenloses WLAN sowie moderne Selbstbedienungsgeräte für Bargeldgeschäfte und bietet erweiterte Öffnungszeiten. In der Mitteilung des Instituts wird die Erwartung formuliert, dass das Angebot zum Alltagsort für Beschäftigte, Studierende und Anwohnerinnen und Anwohner in Oeiras wird.

Der WorkCafé-Ansatz entstand 2016 in Chile und ist nach Angaben des Konzerns inzwischen in mehreren Märkten etabliert. In Portugal sind WorkCafés bereits in Städten wie Aveiro, Coimbra, Espinho, Leiria, Lissabon und Porto vertreten. Mit der Eröffnung in Oeiras erreicht Santander nun zehn Standorte im Land. Unabhängige Wirtschaftsmedien in Portugal haben die Ankündigung und die Eckdaten der Eröffnung bestätigt.

Für die kommenden Monate nennt Santander zusätzliche Vorhaben: Bis Ende 2026 sollen neue WorkCafés in Cascais, Estoril, Barcelos und Albufeira hinzukommen. Für das Jahr 2027 nennt die Bank das Ziel, landesweit auf insgesamt 30 WorkCafés zu wachsen. Diese Angaben sind Ankündigungen des Unternehmens und hängen von Genehmigungen, Flächenverfügbarkeit und Umsetzung ab.

Strategisch verknüpft Santander mit dem Format physische Präsenz und digitale Dienstleistungen. Die Bank positioniert das Konzept als Weiterentwicklung des Filialnetzes, das Beratung, Service und Community-Angebote in einem Raum bündeln soll. Damit reagiert das Institut auf veränderte Kundenerwartungen im Bankgeschäft, in dem Bargeldservices zurückgehen, während Beratungs- und Self-Service-Angebote sowie flexible Arbeitsmöglichkeiten an Bedeutung gewinnen. Welche Folgen das für Personalstrukturen und die Nutzung klassischer Filialflächen hat, bleibt offen; frühere Erklärungen des Instituts betonen allerdings längere Servicezeiten und eine breitere Nutzung der Standorte über reine Bankgeschäfte hinaus.

Die Angaben zur Eröffnung in Oeiras, zur Zahl der Standorte und zu den Planungen stammen aus der offiziellen Mitteilung von Santander Portugal vom 27. Oktober 2026 und wurden durch Berichte portugiesischer Wirtschaftsmedien bestätigt.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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