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Regierung legt Ergebnisse der Época Extraordinária vor und zahlt Korrekturvergütungen aus

Am 16. September 2026 wurden die Ergebnisse der außerordentlichen Prüfungsperiode veröffentlicht; das Bildungsministerium genehmigte ergänzende Zahlungen an korrigierende Lehrkräfte. Gewerkschaften und Oppositionsparteien fordern weitergehende Maßnahmen gegen Personalmangel.

Kurzmeldung

Die portugiesische Regierung hat am 16. September 2026 die Ergebnisse der Época Extraordinária der nationalen Abschlussprüfungen offiziell afixiert. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Innovation (Ministério da Educação, Ciência e Inovação, MECI) erklärte, die in der außerordentlichen Periode erzielten Noten könnten für die 2. Phase des nationalen Bewerbungsverfahrens zum Hochschulzugang 2026 verwendet werden. Zugleich autorisierte die Regierung nach internen Verlautbarungen ergänzende Vergütungen für Lehrkräfte, die an der Korrektur beteiligt waren; die Quotierung reicht von Einzelvergütungen pro bewerteter Antwort bis zu Pauschalen für Reapreciações, wie in den entsprechenden Verfügungen festgelegt.

Laut offiziellen Kommunikationsstücken begründet das MECI die Zahlungen mit technischen Störungen im elektronischen Bewertungs­system und mit zusätzlicher Arbeitsbelastung durch Nachkorrekturen. Konkrete Beträge wurden in mehreren Mitteilungen beziffert; in einem begleitenden Verwaltungsakt ist von Zahlungen in Millionenhöhe die Rede, die bereits zur Auszahlung freigegeben wurden. Die Regierung kündigte außerdem an, das Modell der Lehrerplatzierung zu reformieren, um regionale Engpässe zu verringern und die Besetzung offener Stellen zu beschleunigen.

Gewerkschaften wie die FENPROF und andere Bildungsverbände begrüßen die Anerkennung der Mehrarbeit, kritisieren jedoch weiterhin offene Fragen zur Höhe und Verfahrensweise der Vergütungen. Die FENPROF hat für den 24. September 2026 Gespräche mit der Provedoria de Justiça geplant, um individuelle Ansprüche klären zu lassen; dieses Datum ist damit ein unmittelbar bevorstehender Verhandlungstermin. Im Parlament wies die PCP auf anhaltende strukturelle Probleme hin und forderte schnellere Maßnahmen gegen Klassenüberbelegung und Personalmangel, insbesondere in sozioökonomisch benachteiligten Regionen.

Für Schülerinnen und Schüler bleiben praktische Folgen: verbindliche Fristen für Hochschulbewerbungen, Regelungen zur Anrechenbarkeit von Noten aus der Época Extraordinária und der Ablauf der Reapreciação. Die politische Debatte konzentriert sich nun auf die Umsetzung angekündigter Reformen und auf die Transparenz der Auszahlungspraxis gegenüber den korrigierenden Lehrkräften.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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