Kurzmeldung
Bei der offiziellen Eröffnung der neuen Escola Secundária de Cascais am 21. September 2026 forderte Präsident António José Seguro ein entschlosseneres Vorgehen gegen die jüngsten Rückschritte in den Lernleistungen. Seguro, der am 9. März 2026 das Amt des Präsidenten der Republik übernommen hat, verwies explizit auf die Ergebnisse der internationalen PISA-Studien und sprach von „vielem Weg, den es nachzuholen gilt“ (port. „muito caminho a recuperar“). Er betonte, dass Bildungspolitik nicht ohne die Einbeziehung der Betroffenen gelinge: Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Familien müssten aktiv an Reformen beteiligt werden.
Der Präsident unterstrich die Bedeutung der Lehrtätigkeit als „triebende Kraft der schulischen Veränderung“ und forderte eine deutlichere gesellschaftliche und wirtschaftliche Anerkennung des Berufs. Er warnte davor, dass die sozioökonomische Herkunft nicht länger über Chancen entscheiden dürfe und nannte die Aufgabe, Bildungsungleichheiten zu verringern, eine der zentralen Verpflichtungen des Staates.
Mit Blick auf die aktuellen Daten des Bildungsmonitorings mahnte Seguro zu „Serenidade und Ambição“ zugleich: Probleme müssten realistisch benannt, aber mit klaren Zielen begegnet werden, um Portugal wieder unter die leistungsfähigeren Länder zu bringen. Seine Rede richtete sich zugleich an Regierung und Parlament, die er zu kohärenten Maßnahmen, verlässlicher Finanzierung und einem langfristigen Plan für Lehrerausbildung und Schulressourcen aufrief.
Die Ansprache fand im Beisein des Premierministers und der zuständigen Ministerin statt; lokale Behörden und Schulgemeinschaften nahmen an der Zeremonie teil. Die Stellungnahme ist Teil einer Reihe öffentlicher Äußerungen des Präsidenten zu Bildungsthemen seit Beginn seines Mandats im März 2026. Die Kernaussagen — PISA-Ergebnis als Weckruf, Forderung nach Aufwertung des Lehrerberufs und Betonung der Chancengleichheit — sind dokumentiert und auf offiziellen Kanälen der Präsidentschaft und in Berichten renommierter nationaler Medien wiedergegeben.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).