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Portugiesischer Wetterdienst warnt: Neun Gemeinden heute mit höchstem Waldbrandrisiko

In Teilen der Distrikte Santarém, Portalegre und Faro gilt heute die Stufe „máximo“. Betroffen sind unter anderem Sardoal, Mação, Portalegre und Monchique.

In Portugal gilt heute in neun Gemeinden das höchste Waldbrandrisiko. Der staatliche Wetterdienst Instituto Português do Mar e da Atmosfera (IPMA) stuft Teile der Distrikte Santarém, Portalegre und Faro in die Gefahrenstufe „máximo“ ein. Betroffen sind Sardoal und Mação (Distrikt Santarém), Gavião, Nisa, Portalegre, Castelo de Vide und Marvão (Distrikt Portalegre) sowie Monchique und Portimão (Distrikt Faro).

Die Einstufung beruht auf dem Perigo de Incêndio Rural des IPMA, der das Brandrisiko auf Grundlage meteorologischer Kenngrößen ermittelt, darunter Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und jüngste Niederschläge. Der Index reicht von „reduzido“ bis „máximo“. Für Gebiete mit „muito elevado“ oder „máximo“ weisen die Behörden auf strenge Auflagen hin, die insbesondere offenes Feuer, den Betrieb funkenbildender Geräte in Waldnähe sowie das Verbrennen von Schnittgut betreffen. Im ländlichen Raum sind geplante Abbrennmaßnahmen grundsätzlich vorab zu registrieren; zuständig ist das Instituto da Conservação da Natureza e das Florestas (ICNF). Konkrete Einsatz- und Verbotsverfügungen erlässt der Zivilschutz vor Ort.

Nach Angaben des IPMA kann das erhöhte Gefahrenniveau je nach weiterer Entwicklung von Temperatur, Wind und Niederschlag in einigen Regionen anhalten. Diese Einschätzung ist eine Prognose und wird mit den täglichen Aktualisierungen der Risikokarten überprüft. Die betroffenen Gemeinden gelten aufgrund topografischer Verhältnisse, dichter Vegetation und sommerlicher Trockenheit als besonders anfällig für eine schnelle Brandausbreitung.

Für Bevölkerung und Betriebe in Santarém, Portalegre und Faro bedeutet die heutige Lage besondere Vorsichtspflichten. Das vorsorgliche Unterlassen von Arbeiten mit offenem Feuer oder Funkenflug, das Freihalten von Zufahrtswegen und die sofortige Alarmierung der Einsatzkräfte bei Rauch- oder Flammenentwicklung gelten als vorrangig. Forst- und Landwirtschaftsbetriebe sollten Geräte mit erhöhter Zündgefahr nicht in der Mittagshitze einsetzen und über verfügbare Löschmittel verfügen. In Touristengebieten wie Monchique und Portimão wird zudem auf die strikte Einhaltung von Grill- und Feuerverboten hingewiesen.

Der Hinweis des IPMA stellt einen aktuellen Nachrichtenanlass dar. Frühere landesweite Warnlagen dienen lediglich der Einordnung. Maßgeblich sind die heutigen Gefahreneinstufungen und lokal erlassene Anordnungen. Sie können im Tagesverlauf je nach Wetter und Einsatzlage angepasst werden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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