Politik

Portugal verurteilt Angriff in Krakau und sagt Polen Solidarität zu

Premierminister Luís Montenegro verurteilte den Angriff in Krakau und sagte Polen Solidarität zu. Eine Portugiesin wurde verletzt und im Krankenhaus behandelt, bestätigten Regierung und Außenministerium.

Die portugiesische Regierung hat nach dem tödlichen Angriff im Zentrum von Krakau am 7. November 2026 Polen ihre Solidarität zugesagt. Premierminister Luís Montenegro verurteilte in einer Mitteilung des XXV Governo Constitucional den Gewalttatbestand und sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus. Nach Angaben der Behörden wurde eine portugiesische Staatsbürgerin verletzt und in einem Krankenhaus behandelt. Das Außenministerium koordiniert konsularische Unterstützung.

Auch die Präsidentschaft der Republik bekundete Anteilnahme. Präsident Marcelo Rebelo de Sousa übermittelte seinem polnischen Amtskollegen eine Botschaft der Solidarität und wünschte den Verletzten eine rasche Genesung. Die Präsidentschaft bestätigte diplomatische Kontakte zur polnischen Seite in Reaktion auf die Ereignisse in Krakau.

Zu Tathergang und Motiv des Angreifers machten portugiesische Stellen zunächst keine näheren Angaben. Die polnischen Sicherheitsbehörden führen Ermittlungen. Portugals Außenministerium steht nach eigenen Angaben mit den lokalen Behörden in Verbindung und hält Kontakt zu der betroffenen Portugiesin und ihrer Familie. Eine Anpassung der Reise- und Sicherheitshinweise wurde zum Zeitpunkt der Erstmitteilungen nicht bekannt gegeben.

Der Angriff ereignete sich den ersten Berichten zufolge am Samstag auf oder nahe dem Großen Markt im historischen Zentrum von Krakau. Nationale Medien wie Lusa sowie etablierte Nachrichtenportale zitierten polnische Behördenangaben zu Todesopfern und Verletzten; diese Zahlen können sich im Zuge der Ermittlungen noch ändern. Die portugiesische Regierung kündigte an, bei Bedarf weitere konsularische Maßnahmen zu ergreifen.

Die Stellungnahmen aus Lissabon reihen sich in eine Reihe internationaler Reaktionen ein. Neben der Regierung und der Präsidentschaft der Republik äußerten sich weitere europäische Regierungen in ähnlicher Weise und verurteilten den Angriff. Aus portugiesischer Sicht steht aktuell die Betreuung der verletzten Staatsbürgerin im Vordergrund, während die Lagebeurteilung laufend mit den Informationen aus Polen abgeglichen wird.

Die Veröffentlichung stützt sich auf offizielle Kommuniqués des Regierungsportals und der Präsidentschaft der Republik sowie auf Berichte anerkannter Nachrichtenmedien. Sobald die polnischen Sicherheitsbehörden gesicherte Erkenntnisse vorlegen, wollen die portugiesischen Stellen ihre Bewertung aktualisieren und gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen veranlassen.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen