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Portugal beendet internationales Drohnenmanöver vor Tróia

Mit dem Abschluss von REPMUS 26 vor Tróia endet ein groß angelegter Feldversuch unbemannter See-, Luft- und Landplattformen unter Leitung der Marinha Portuguesa mit NATO- und EU-Partnern.

In Portugal ist am 25. September 2026 das internationale Erprobungsmanöver für unbemannte maritime Systeme zu Ende gegangen. Der Schwerpunkt der vierwöchigen Versuchsreihen lag vor der Halbinsel Tróia; das Centro de Experimentação Operacional der Marinha koordinierte die Einsätze vor Ort. Die Marinha Portuguesa richtete die 16. Ausgabe des Programms Robotic Experimentation and Prototyping with Maritime Unmanned Systems in Kooperation mit NATO-Dienststellen, der European Defence Agency sowie nationalen Forschungseinrichtungen aus, darunter die Fakultät für Ingenieurwesen der Universität Porto.

Nach offiziellen Angaben beteiligten sich mehr als 30 Marinen sowie zahlreiche Forschungs- und Industriepartner. Erprobt wurden autonome Überwasser- und Unterwasserfahrzeuge, Luftdrohnen und bemannte Unterstützungseinheiten. Im Mittelpunkt standen technische und operationelle Fragen der Interoperabilität: Daten sollten in Echtzeit zwischen Plattformen geteilt, Missionsabläufe gemeinsam geplant und ferngesteuert, Kollisionen automatisiert vermieden und Mischverbände aus bemannten und unbemannten Einheiten sicher geführt werden. Die Organisatoren verweisen zudem auf praktische Tests zur Logistik sowie zur Sicherheit in komplexen maritimen Umgebungen.

Der Präsident der Republik, Marcelo Rebelo de Sousa, besuchte die Übung am 22. September 2026. Für die Veranstalter unterstreicht die Visite die staatspolitische Bedeutung des Themas, zumal die Weiterentwicklung unbemannter Systeme in der maritimen Lagebilderstellung, der Minenabwehr und der Überwachung kritischer Infrastruktur seit Jahren als Beschaffungsschwerpunkt gilt. Die European Defence Agency hob in diesem Zusammenhang hervor, dass ihre maritime Informationsarchitektur mit nationalen und NATO-Systemen im Feldversuch in Echtzeit kommunizierte. Die NATO verwies auf die Einbindung der Tests in breitere Fähigkeitsinitiativen des Bündnisses.

Konkrete Beschaffungsentscheidungen lassen sich aus dem Manöver nicht unmittelbar ableiten. Die Marinha Portuguesa kündigte an, Ergebnisse nach Auswertung den zuständigen Stellen vorzulegen. Ziel ist es, Verfahren zu standardisieren, Schnittstellen zu vereinheitlichen und technische Risiken vor Serienbeschaffungen zu senken. Für Portugal bleibt Tróia damit ein zentraler Erprobungsort, an dem staatliche, akademische und industrielle Akteure gemeinsam an der Einsatzreife unbemannter Systeme arbeiten.

Die Angaben beruhen auf Mitteilungen der Marinha Portuguesa, der Präsidentschaft der Republik, des Estado-Maior General das Forças Armadas sowie auf begleitender Berichterstattung und Stellungnahmen internationaler Partner. Alle genannten Zeit-, Orts- und Institutionsangaben beziehen sich auf die Ausgabe 2026 des Programms und die vor der Südküste von Lissabon gelegenen Übungsgebiete.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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