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Porto: Wohnprotest verlängert Anmeldezeitraum bis 31. Dezember

Die seit einer Woche andauernde Kundgebung auf der Praça D. João I in Porto bleibt angemeldet: Die Organisatoren verlängerten den Vorabhinweis bis Jahresende.

Die Besetzerinnen und Besetzer der Praça D. João I in Porto haben den gesetzlich geforderten Vorabhinweis für ihre Kundgebung bis zum 31. Dezember verlängert. Das gaben Vertreter des Wohnprotests am Sonntagabend nach einer Versammlung bekannt. Der Schritt sichert der seit rund einer Woche andauernden Präsenzaktion formal den Fortbestand und wurde von mehreren portugiesischen Medien dokumentiert. Nach Angaben der Organisatoren deckt der neue Zeitraum die Zeitspanne vom 21. Oktober bis Jahresende ab.

Die Initiative begründet die fortgesetzte Aktion mit der angespannten Lage am Wohnungsmarkt und gestiegenen Lebenshaltungskosten. Auf der zentralen Praça D. João I hatten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zelte aufgestellt und nächtliche Wachen organisiert. In Erklärungen vor Ort kündigten sie an, ein Forderungspapier vorzulegen und den Dialog mit den zuständigen Stellen zu suchen. Zudem luden sie Pedro Duarte zu einem Besuch des Protestcamps ein.

Die Polícia de Segurança Pública beobachtet die Lage und verweist auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Versammlungen. Nach früheren Auseinandersetzungen, in deren Folge der Polizei teils überzogene Maßnahmen vorgeworfen wurden, betonte die Behörde erneut, Eingriffe seien an Recht und Verhältnismäßigkeit gebunden. Die Stadtverwaltung, die Câmara Municipal do Porto, signalisierte grundsätzlich Gesprächsbereitschaft, verwies aber auf Zuständigkeiten und Auflagen für die Nutzung öffentlicher Flächen. Konkrete neue Maßnahmen der kommunalen Seite wurden bis Montagmorgen nicht bekannt.

Der Protest in Porto ist Teil einer breiteren Bewegung, die in den vergangenen Wochen in mehreren Städten, darunter Lissabon, stärkeren Zulauf erhalten hat. Mit der Verlängerung des Anmeldezeitraums erhöht die Gruppe den Druck auf kommunale und nationale Entscheidungsträger, kurzfristige Entlastungen und strukturelle Schritte zur Ausweitung des Wohnangebots zu präsentieren. Dazu zählen aus Sicht der Aktivisten etwa eine Begrenzung kurzfristiger Ferienvermietungen, eine stärkere Regulierung des Mietmarkts und zusätzliche öffentliche Investitionen.

Wie lange die Kundgebung in Porto faktisch fortgesetzt wird, hängt aus Sicht der Beteiligten von den Reaktionen der Behörden und möglichen Verhandlungsterminen ab. Die Polizei kündigte an, weiterhin Präsenz zu zeigen und bei Verstößen gegen Auflagen einzuschreiten. Die Organisatoren erklärten, die Aktion solle friedlich bleiben und den öffentlichen Raum so wenig wie möglich beeinträchtigen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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