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Politécnico de Beja startet Studiengang Grenztourismus mit Turismo de Portugal

Das Instituto Politécnico de Beja führt zum Studienjahr 2026/2027 den neuen Studiengang „Turismo de Fronteira e Eurocidade“ ein. Partner ist die Escola de Hotelaria e Turismo de Vila Real de Santo António von Turismo…

Das Instituto Politécnico de Beja führt zum Studienjahr 2026/2027 einen neuen Studiengang mit der Bezeichnung „Turismo de Fronteira e Eurocidade“ ein. Die Hochschule nennt als Partner die Escola de Hotelaria e Turismo de Vila Real de Santo António, die zum Netzwerk von Turismo de Portugal gehört. Die Ankündigung wurde am 4. September 2026 auf den offiziellen Seiten des Instituts ausgewiesen.

Der zweijährige Studiengang (120 ECTS) ist praxisnah angelegt und zielt auf Planung, Vermarktung und Management grenzüberschreitender Tourismusprodukte. Das Curriculum umfasst sprachliche Module in Spanisch und Englisch, Einheiten zu Kulturlandschaft und Industrieerbe im Raum Guadiana sowie Projektarbeit und verpflichtende Praxisphasen. Nach Angaben der Hochschule sind Praktika bei öffentlichen, privaten oder gemeinnützigen Einrichtungen in der Zielregion vorgesehen.

Im Fokus steht die Eurocidade do Guadiana, die die portugiesischen Gemeinden Vila Real de Santo António und Castro Marim mit der spanischen Stadt Ayamonte verbindet. Der Studiengang soll Kompetenzen für die Entwicklung gemeinsamer touristischer Angebote in dieser Grenzregion bündeln – von der Produktgestaltung über Besuchermanagement bis zur grenzüberschreitenden Kommunikation. Das Instituto Politécnico de Beja verweist auf Bedarfe ländlicher Grenzräume, in denen spezialisierte Ausbildung und fachlich abgestimmte Vermarktung bislang nur begrenzt verfügbar sind.

Turismo de Portugal betont in seinem Qualifizierungsauftrag regelmäßig die Stärkung fachlicher Kompetenzen im Tourismussektor und die enge Verzahnung mit dem regionalen Schulnetz. Die Kooperation mit der Escola de Hotelaria e Turismo de Vila Real de Santo António soll dafür sorgen, dass Lehrinhalte und Praxisphasen auf die Besonderheiten der Algarve-Grenzregion abgestimmt werden. Zugleich bleibt der Umfang verfügbarer Praxisplätze von der Aufnahmebereitschaft lokaler Betriebe und Institutionen abhängig.

Für Bewerbungen und Zulassungsmodalitäten verweist das Instituto Politécnico de Beja auf die regulären Verfahren für Kurzstudiengänge. Der offizielle Start zum akademischen Jahr 2026/2027 markiert den aktuellen Anlass; frühere Programme zur Personalqualifizierung dienen hier lediglich als Kontext und werden nicht als neuer Vorgang dargestellt.

Mit dem neuen Angebot stellt sich das Instituto Politécnico de Beja in einem Feld auf, das für Portugal wirtschaftlich relevant ist: Grenztourismus entlang des Guadiana verknüpft Natur, Kultur und Mobilität über Ländergrenzen hinweg. Ob das Vorhaben die angestrebte Wirkung entfaltet, wird sich an der Nachfrage, der Zahl der besetzten Praxisplätze und der Integration von Absolventinnen und Absolventen in regionale Strukturen zeigen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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