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Polícia Judiciária nimmt in Lissabon eine in Spanien gesuchte Betrugsverdächtige fest

Die Polícia Judiciária teilt mit, dass in Lissabon eine 30‑jährige Ausländerin festgenommen wurde, die von spanischen Behörden wegen mehrerer Betrugsdelikte gesucht wurde; die Festnahme erfolgte im Rahmen internationaler polizeilicher Zusammenarbeit.

Kurzmeldung

Die Polícia Judiciária (PJ) hat nach einer internationalen Kooperationsmaßnahme in Lissabon eine 30 Jahre alte ausländische Frau festgenommen, nach der die Justizbehörden Spaniens wegen wiederholter Betrugsdelikte suchten. Die PJ nennt die Festgenommene in ihrer Jahresmeldung 2026 alsjenige, die in Spanien als «fugitiva» geführt wurde und für die spanische Stellen die Aufnahme in eine nationale Fahndungskampagne beantragt hatten. Nach Angaben der PJ lag für die Frau ein rechtskräftig festgelegtes Vollstreckungsurteil über eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten vor; spanische Behörden hatten demnach die Durchführung der Vollstreckung beantragt.

Die PJ gibt an, die Festnahme sei durch Ermittlungen der Unidade de Informação Criminal und die Nutzung bestehender Instrumente der internationalen polizeilichen Zusammenarbeit ermöglicht worden. Ermittler führten die Frau offenbar auf, während sie sich zusammen mit zwei minderjährigen Kindern in Portugal aufhielt; die PJ berichtet außerdem, dass die Beschuldigte in mehreren Hotels in Lissabon und Coimbra untergekommen sei und dort offenbar jeweils ohne Bezahlung abgereist sei, was dem in Spanien zugeschriebenen Tatmuster entsprechen soll.

Nach der Festnahme wurde die Beschuldigte den zuständigen gerichtlichen Instanzen vorgeführt; die Entscheidung über die weitere Prüfung der Auslieferungsmodalitäten und die Vollstreckung des spanischen Urteils trifft das zuständige Gericht. In Portugal sind in solchen Fällen regelmäßig der Ermittlungsrichter am Festnahmeort und die Generalstaatsanwaltschaft in die Verfahrenskoordination eingebunden. Die PJ‑Mitteilung nennt die beteiligten Einheiten und das Strafmaß, verweist aber nicht auf zusätzliche operative Details, die aus Gründen des laufenden Verfahrens nicht veröffentlicht wurden.

Damit liegt für die Kernfakten — Festnahme in Lissabon, Verbindung zu einem in Spanien bestehenden Strafbefehl, Beteiligung der Unidade de Informação Criminal sowie Angaben zu Alter und Begleitung durch zwei Minderjährige — eine direkte Bestätigung durch die Polícia Judiciária vor. Weitere Informationen, etwa zur Identität der Beschuldigten oder zum Zeitpunkt einer möglichen Übergabe an spanische Behörden, bleiben aus ermittlungstaktischen Gründen offen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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