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Neue Ostumfahrung von Évora eröffnet – Stadt rechnet mit bis zu 40 Prozent weniger Verkehr

Die am 3. September 2026 eröffnete Variante Nascente des IP2 verbindet die A6 mit der EN18, ist 12,8 Kilometer lang und wurde aus dem Aufbau- und Resilienzplan PRR finanziert.

Évora hat seit heute eine neue Ostumfahrung: Die Variante Nascente des IP2 wurde am 3. September 2026 offiziell für den Verkehr freigegeben. Die 12,8 Kilometer lange Verbindung schließt den Knoten Évora Nascente der Autobahn A6/IP7 an die Estrada Nacional EN18 im Süden der Stadt an. Bauherr ist Infraestruturas de Portugal. Zur Eröffnung erschien der Staatssekretär für Infrastruktur, Hugo Espírito Santo. Das Projektvolumen beträgt nach Angaben der beteiligten Stellen 54,9 Millionen Euro und wurde durch den nationalen Aufbau- und Resilienzplan PRR kofinanziert.

Nach übereinstimmenden Mitteilungen der Câmara Municipal de Évora und von Infraestruturas de Portugal soll die neue Trasse den Durchgangsverkehr aus dem historischen Zentrum abziehen. Bei der Eröffnung wurden Schätzwerte von 30 bis 40 Prozent weniger innerstädtischem Verkehr genannt, mit besonderem Effekt bei schweren Lastwagen. Die Verwaltung will die Entwicklung in den kommenden Monaten eng beobachten und bei Bedarf ergänzende Eingriffe an Zufahrten und Parkraum umsetzen, wie sie im kommunalen Mobilitätsplan vorgesehen sind.

Die Variante Nascente ist als leistungsfähige Verbindung ausgelegt, um Reisezeiten im Stadtgebiet zu verkürzen, Unfallrisiken zu senken und das städtische Netz zu entlasten. Sie verknüpft überregionale Achsen und soll Pendlern wie dem Güterverkehr eine direktere Route entlang des IP2 bieten. Die Stadt verweist zugleich auf mögliche Umwelt- und Lärmentlastungen in dicht bewohnten Vierteln, die bislang vom Durchgangsverkehr betroffen waren. Konkrete Messdaten will die Kommune nach einer Anlaufphase veröffentlichen.

Infraestruturas de Portugal ordnet die neue Strecke in ein längerfristig geplantes Netz von Kapazitätserweiterungen am IP2 im Alentejo ein. Die nun eröffnete Verbindung gilt dabei als wesentlicher Baustein, um den Ost- und Südanschluss Évoras zu bündeln und die Verkehre zwischen A6/IP7 und EN18 zu kanalisieren. Weitere Ausbauschritte in benachbarten Abschnitten werden als Optionen geprüft; Entscheidungen darüber stehen aus.

Für die Finanzierung verweisen die Verantwortlichen auf den PRR, über den nationale Mittel mit europäischen Geldern gebündelt werden. Das Investitionsvolumen umfasst Bau, Knotenpunkte und begleitende Maßnahmen an bestehenden Zufahrten. Hinweise auf zusätzliche lokale Eingriffe – etwa geänderte Parkregeln oder Spurführungen in innerstädtischen Abschnitten – sollen in Abstimmung zwischen Stadtverwaltung und Straßenbetreiber vorbereitet werden.

Die Stadtverwaltung betont, dass die heutige Inbetriebnahme den Startpunkt für eine Evaluierung der tatsächlichen Effekte bildet. Bis belastbare Daten vorliegen, bleiben die genannten Reduktionswerte als Prognosen der beteiligten Institutionen zu verstehen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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