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Neue Bibelübersetzung in Portugal liegt der Bischofskonferenz zur Entscheidung vor

Die von der Conferência Episcopal Portuguesa koordinierte Gesamtübersetzung der Bibel ist abgeschlossen und der CEP übergeben; für den liturgischen Gebrauch ist die Bestätigung durch den Heiligen Stuhl nötig.

Die von der Conferência Episcopal Portuguesa (CEP) koordinierte Kommission hat die neue Gesamtübersetzung der Bibel in portugiesischer Sprache abgeschlossen und der Bischofskonferenz zur Prüfung vorgelegt. Das teilte die kirchliche Nachrichtenagentur Agência ECCLESIA am 31. Oktober 2026 mit. Die Fassung soll als einheitliche Grundlage für Liturgie, Katechese und Gebet in Portugal dienen und damit bisherige Unterschiede zwischen liturgisch verwendeten Texten und verbreiteten Bibelausgaben verringern.

Der mehrjährige Prozess begann 2012. Nach Angaben der CEP standen neben textkritischer Sorgfalt auch Verständlichkeit und die Eignung für den gottesdienstlichen Vortrag im Mittelpunkt. Entwürfe einzelner biblischer Bücher wurden schrittweise veröffentlicht und zur Rückmeldung freigegeben. Seit 2021 erschienen fortlaufend Teile der Übersetzung online, darunter überarbeitete Fassungen der Psalmen und weiterer Bücher. Die nun abgeschlossene Gesamtfassung wird intern beraten, bevor die CEP über ihre Annahme entscheidet.

Für den liturgischen Gebrauch ist nach kirchenrechtlichen Vorgaben zusätzlich die Bestätigung durch den Heiligen Stuhl erforderlich. Zuständig ist das Dikasterium für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Erst nach dieser Bestätigung können neue Lektionare und weitere amtliche liturgische Bücher auf Basis des Textes in Portugal eingeführt werden. Aus der CEP heißt es, neben der theologischen Bewertung seien auch praktische Fragen zu klären, etwa Zeitpläne für Druck, Verteilung und Schulungen für Seelsorgerinnen und Seelsorger.

Die Initiative hat landesweite Bedeutung. Eine einheitliche Bibelübersetzung prägt Wortlaut und Ton der Liturgie, beeinflusst katechetische Materialien im Schul- und Gemeindekontext und schafft eine gemeinsame Textbasis für kirchliche Bildung und Seelsorge. Befürworter erwarten, dass Predigt, Religionsunterricht und Gemeindearbeit sprachlich enger zusammenrücken. Kritische Punkte der weiteren Beratung betreffen nach bisheriger Darstellung insbesondere Feinabstimmungen bei poetischen und liturgisch herausgehobenen Passagen.

Mit der Übergabe des Gesamttextes ist ein Meilenstein erreicht, der die seit Jahren verfolgte Öffnung des Prozesses für fachliche und pastorale Rückmeldungen abschließt. Über das weitere Verfahren und die Terminierung der Einführung im liturgischen Alltag will die CEP nach ihrer Entscheidung informieren. Die Mitteilung vom 31. Oktober 2026 bestätigt den Abschluss der Kommissionsarbeit und beschreibt den nun folgenden zweistufigen Genehmigungsweg innerhalb der Kirche.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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