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Minister meldet deutlichen Anstieg der Agrarzahlungen in Coruche und Santarém

Bei InovMilho in Coruche hat José Manuel Fernandes am 2. September 2026 für 2025 stark gestiegene Direktzahlungen aus dem Pedido Único gemeldet: 19,4 Millionen Euro für Coruche und 70,3 Millionen Euro für den Distrikt…

Der portugiesische Minister für Landwirtschaft und Fischerei, José Manuel Fernandes, hat am 2. September 2026 in Coruche deutlich höhere Direktzahlungen an Betriebe im Rahmen des Pedido Único für das Antragsjahr 2025 beziffert. Nach seinen Angaben erhielten Landwirte in der Gemeinde Coruche 19,4 Millionen Euro; im Distrikt Santarém summierten sich die Zahlungen auf 70,3 Millionen Euro. 2023 hatten die Vergleichswerte demnach bei 6,3 Millionen Euro in Coruche und 27,4 Millionen Euro im Distrikt gelegen.

Fernandes nannte die Zahlen am Rande des Fachtags InovMilho auf dem Gelände der Estação Experimental António Teixeira. Er betonte, es handele sich um bereits ausgezahlte Mittel. Die Angaben wurden von regionalen und nationalen Medien aufgegriffen. Ein unmittelbarer Abgleich mit einer veröffentlichten Zahlungsübersicht des Instituto de Financiamento da Agricultura e Pescas war zum Zeitpunkt der Veranstaltung nicht verfügbar; die Summen sind ministerielle Aussagen aus einem öffentlichen Auftritt.

Als weitere Maßnahme verwies der Minister auf eine bereits vollständig überwiesene Unterstützung in Höhe von 30 Millionen Euro zur Entlastung bei Energie- und Düngemittelkosten für Landwirte und Fischer. Zugleich stellte er in Aussicht, zusätzliche Hilfen zu prüfen, die die Düngemittelhilfe auf insgesamt 60 Millionen Euro anheben könnten. Dieser mögliche Aufstockungsbetrag ist eine politische Ankündigung und bedarf einer gesonderten Entscheidung.

Der InovMilho-Tag, eine von Branchenakteuren als Feldtag organisierte Austauschplattform für Mais- und Sorgoproduktion, versammelte Forschung, Produzentenverbände und regionale Vertreter in Coruche. Auf dem Programm standen Demonstrationen zu Präzisionslandwirtschaft, Boden- und Wassermanagement sowie Fachgespräche unter anderem zu Ernteschäden durch Wildschweine. Vertreter von Erzeugerorganisationen hoben im Rahmen der Diskussionen hervor, dass gestiegene Inputpreise und Wettbewerbsunterschiede innerhalb der Europäischen Union die Kostenposition portugiesischer Betriebe verschlechtern. Diese Einschätzungen sind den Verbänden zugeschrieben und keine amtliche Bewertung.

Die höheren Auszahlungssummen für 2025 fügen sich in nationale Bemühungen, Einkommensschwankungen im Agrarsektor abzufedern. Sie spiegeln zugleich die Rolle des Pedido Único als zentralem Instrument der Direktzahlungen wider. Ob und in welchem Umfang zusätzliche Hilfen für Betriebsmittel beschlossen werden, bleibt offen; die Regierung verweist auf laufende Prüfungen. Für den Distrikt Santarém und die Gemeinde Coruche deuten die genannten Zahlen bereits auf eine spürbare Verstärkung der Förderung hin.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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