Der Itinerário Principal 3 wird wegen Bauarbeiten zwischen Santa Comba Dão und Viseu in zwei aufeinanderfolgenden Nächten voll gesperrt. Nach Angaben der Infraestruturas de Portugal gelten die Sperren vom 19. auf den 20. Oktober 2026 sowie vom 20. auf den 21. Oktober 2026 jeweils von 21:00 bis 05:00 Uhr. Der Verkehr wird in beiden Richtungen über die frühere Nationalstraße EN2 umgeleitet.
In der ersten Nacht verläuft die Umleitung zwischen den Knoten Treixedo (Santa Comba Dão) und Tondela Sul. In der zweiten Nacht wird der Verkehr zwischen den Knoten Canas de Santa Maria und São Miguel de Outeiro (Tondela) über die EN2 geführt. Die betroffenen Abschnitte werden ausgeschildert; die nächtlichen Zeitfenster sollen Störungen im Berufs- und Fernverkehr begrenzen.
Anlass der Vollsperrungen sind Transporte und Montagearbeiten von vorgefertigten Trägern und Platten für Bauwerke im Zuge der laufenden Verbreiterung und Ertüchtigung des IP3. Der Eingriff reicht nach Angaben der Behörde von Kilometer 90,200 nördlich des Knotens Vila Pouca bis Kilometer 117,722 an der Überführung zur A25. Er betrifft die Gemeinden Santa Comba Dão, Tondela und Viseu.
Die Arbeiten sind Teil des Projekts zur Erweiterung des Korridors Coimbra–Viseu auf je zwei Fahrstreifen pro Richtung. Neben dem Ausbau der Trasse werden der Fahrbahnaufbau, die Beschilderung und die Schutzeinrichtungen modernisiert. Der Abschnitt zählt zu einem der stark frequentierten Verbindungen im Zentrum des Landes; die operative Bündelung kritischer Vorgänge in die Nachtstunden gilt als Voraussetzung für das sichere Heben und Einbauen schwerer Bauteile.
Infraestruturas de Portugal empfiehlt, zusätzliche Fahrzeit einzuplanen und der Beschilderung auf der EN2 besondere Beachtung zu schenken. Die Behörde verweist darauf, dass die Umleitungen in beiden Nächten in beiden Richtungen gelten. Frühere nächtliche Verkehrsbeschränkungen in diesem Abschnitt im Oktober wurden nach demselben Muster durchgeführt.
Der IP3 bildet mit Anschlüssen an die A25 eine zentrale Ost-West-Achse zwischen dem Küstenraum um Coimbra und dem Raum Viseu. Die jetzt kommunizierten Sperrzeiten und Umleitungswege zielen darauf, die Bautätigkeit im Projektabschnitt voranzubringen und zugleich die Auswirkungen auf den regionalen Durchgangs- und Güterverkehr zu begrenzen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).