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Elefantenschutzgebiet im Alentejo nimmt Betrieb auf

Bei Vila Viçosa und Alandroal hat ein von Pangea Trust betriebenes Schutzgebiet für ehemalige Zirkus- und Zooelefanten eröffnet. Erste Tiere sind eingetroffen; weitere Aufnahmen sind von den Betreibern angekündigt.

Im Alentejo hat ein Schutzgebiet für Elefanten aus Zoos und Zirkussen den regulären Betrieb aufgenommen. Nach Angaben der Betreiber Pangea Trust sind die ersten Tiere auf dem rund 402 Hektar großen Gelände zwischen Vila Viçosa und Alandroal eingetroffen. Das Projekt versteht sich als großflächiges Elefantenschutzgebiet nach Vorbildern in Nord- und Südamerika. Offizielle Stellen begleiten den Start.

Pangea Trust kooperiert nach eigenen Angaben mit den Gemeindeverwaltungen von Alandroal und Vila Viçosa sowie mit den nationalen Behörden Direção-Geral de Alimentação e Veterinária und Instituto da Conservação da Natureza e das Florestas. Die Betreiber betonen, Transporte erfolgten nur nach vollständiger gesundheitlicher Eignungsprüfung und unter tierärztlicher Begleitung. Ein beschränkter Besucherzugang und geschützter Kontakt zwischen Pflegern und Tieren sollen Stress vermeiden. Als fachliche Referenzen werden The Elephant Sanctuary in Tennessee und das Santuário de Elefantes Brasil genannt.

Der Träger beschreibt die Anlage als das erste großflächige Elefantenschutzgebiet Europas. Unabhängige Bestätigungen zu einem europaweiten Alleinstellungsmerkmal liegen über diese Selbstbeschreibung hinaus nicht vor. Portugiesische Medien berichteten über die Ankunft des ersten Tieres und über die Planung weiterer Aufnahmen. Für Mitte November 2026 sind nach Angaben von Pangea zusätzliche Transfers vorgesehen; diese Termine sind Ankündigungen der Betreiber.

Hintergrund ist der in Portugal verschärfte Rechtsrahmen für die Haltung wildlebender Tiere in Zirkussen, der Umsiedlungen in spezialisierte Einrichtungen begünstigt. Für die Region Alentejo erwarten die Beteiligten begrenzte Beschäftigungseffekte, Zulieferaufträge und punktuelle Bildungsangebote. Zugleich bleiben Fragen der langfristigen Finanzierung, der veterinärrechtlichen Aufsicht und der internationalen Transportlogistik bestehen. Behörden und Betreiber verweisen darauf, dass Genehmigungen und tierärztliche Kontrollen fortlaufend zu erfüllen sind.

Pangea Trust wurde als gemeinnützige Stiftung im Vereinigten Königreich gegründet und ist seit 2022 auch in Portugal registriert. Die Organisation hatte den schrittweisen Aufbau des Standorts im Alentejo seit mehreren Jahren vorbereitet und über den Fortschritt regelmäßig informiert. Aussagen zu künftigen Tierübernahmen, Kapazitäten und wirtschaftlichen Effekten sind derzeit als Projektplanungen zu werten; belastbare Zusagen der staatlichen Stellen gehen nach derzeitigem Stand nicht über dokumentierte Unterstützungsbekundungen und die laufende Zusammenarbeit in Genehmigungsfragen hinaus.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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