Kurzmeldung
Der Dokumentarfilm „Naza“ von Yuval Abraham und Rachel Szor wurde bei der 83. Mostra von Venedig mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet. Dieser Nachrichtenkern – Auswahl in den Wettbewerb und die Jury-Auszeichnung – ist durch das Programm der La Biennale di Venezia und durch zahlreiche internationale Berichte belegt. Der Film beruht nach Angaben der Produzenten unter anderem auf Recherchen von The Guardian sowie auf Aussagen ehemaliger israelischer Militärangehöriger, Archiv- und Überwachungsmaterial; thematisch befasst er sich mit zivilen Opfern im Gazastreifen.
Parallel zur Festivalresonanz hat die internationale Verkaufsagentur mk2 Films den Vertriebsstart für internationale Verkäufe angekündigt. Mehrere Festivalberichte dokumentieren die sehr starke Publikumsreaktion bei der Premiere in Venedig. Nationale und internationale Medienberichte verweisen zugleich auf politische Kontroversen, die sich in Folge der Vorführungen entzündet haben, darunter öffentliche Stellungnahmen aus Israel gegenüber den Regisseuren.
Für Portugal ist derzeit nur eines gesichert: Berichte großer Anbieter und die Festivalseite bestätigen die Auszeichnung und die Festivalpräsentation. Aussagen, wonach „Naza“ am 1. Oktober 2026 landesweit in portugiesischen Kinos anlaufen werde, konnten die Redaktionsprüfung bis zum Zeitpunkt dieses Berichts nicht bestätigen. Es gibt keine offizielle Mitteilung eines portugiesischen Verleihs, keinen verbindlichen Eintrag in portugiesischen Kinoprogrammen für dieses Datum und keine offizielle Presseankündigung durch Kinoverbünde oder große Kinobetreiber. In Portugal berichtete unter anderem RTP über die starke Resonanz in Venedig, ohne einen Starttermin zu nennen.
Die Auszeichnung von „Naza“ in Venedig ist gesichert und publizistisch dokumentiert; ein konkreter, landesweiter Kinostart in Portugal am 1. Oktober 2026 ist derzeit nicht belegt. Eine verlässliche Veröffentlichung für den portugiesischen Markt hängt von einer offiziellen Bekanntgabe durch einen Verleih oder Kinoanbieter ab; bis dahin bleibt das Datum als unbestätigt zu kennzeichnen.
Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).