Eine aktuelle zusammenfassende Auswertung amtlicher Daten zeigt: Der Concelho Covilhã im Distrikt Castelo Branco verzeichnete im Zeitraum 2020 bis 2025 die größte kumulierte Fläche verbrannten Landes in Portugal. Die Auswertung beruht auf Angaben des Instituto Nacional de Estatística, das dafür die offiziellen Einsatz- und Flächendaten des Instituto da Conservação da Natureza e das Florestas heranzog. Nationale Medien griffen die Befunde auf und ordneten sie ein.
Der Befund ist vor allem auf wenige, sehr ausgedehnte Ereignisse zurückzuführen. Laut ICNF-Lagebeobachtungen entfällt ein überproportionaler Anteil der gesamten Brandfläche auf Großfeuer, insbesondere auf das Feuer in der Serra da Estrela im Sommer 2022. Auch im Sommer 2025 meldeten die Behörden in der Region mehrere größere Brände, die sich zeitweise auf Nachbargebiete ausdehnten. Für den Parque Natural da Serra da Estrela dokumentierten die Behörden wiederholt, dass großflächige Vegetationsbrände die Bilanz ganzer Jahre prägen können.
Die jetzt kommunizierten Ergebnisse verdichten bereits veröffentlichte amtliche Informationen. Das Instituto Nacional de Estatística verweist in seinen Methodikhinweisen darauf, dass die Flächensummen nach standardisierten Kriterien aus den ICNF-Daten berechnet werden. Das ICNF selbst stellt wöchentliche und saisonale Lagebilder mit Karten und Umfangsmessungen der abgebrannten Areale bereit. Darauf basierende Medienberichte nennen Covilhã als jenen Gemeindebezirk mit der größten addierten Brandfläche innerhalb der sechs betrachteten Jahre.
Die Einordnung ist für die Prävention und den Wiederaufbau wesentlich. Wenn einzelne Großbrände die Statistik dominieren, müssen kommunale und nationale Maßnahmen zielgenau auf diese episodische, aber flächenwirksame Gefährdung reagieren. Für Covilhã geht es um mittelfristige Planung im Wald- und Flächenmanagement, um Schutzinfrastruktur, um die Pflege widerstandsfähiger Landschaften sowie um Evakuierungs- und Wiederherstellungspläne. In lokalen und nationalen Planungsdokumenten sind entsprechende Prioritäten benannt.
Zugeschriebene Aussagen über zusätzliche Finanzierungen oder neue Beschlüsse lassen sich in den geprüften Unterlagen derzeit nicht flächendeckend bestätigen. Konkrete nächste Schritte werden von den zuständigen Stellen – Gemeinde, ICNF, Zivilschutz und weiteren Behörden – für den weiteren Verlauf der Brandsaison und den Wiederaufbau erwartet.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).