Mehrere Medien berichten über erhebliche Verzögerungen bei Anträgen auf portugiesische Staatsbürgerschaft: Fehlende Kapazitäten, technische Probleme in veralteten Plattformen und ein sprunghafter Anstieg der Anträge nach gesetzlichen Änderungen haben zu Warteschlangen von Monaten geführt. Artikel verweisen auf steigende Beschwerden bei Ombudsstelle und dokumentierte Fälle regional unterschiedlicher Bearbeitungszeiten; gefordert werden zusätzliche Ressourcen beim IRN und konkrete Zeitpläne zur Abarbeitung der Rückstände.
Gleichzeitig rücken die bevorstehenden Wahlen in Brasilien die Präsenz großer brasilianischer Wählergruppen in Portugal in den Fokus: Konsulate und das brasilianische Wahlgericht melden registrierte Auslandswähler in hoher Zahl und bereiten sich auf starken Andrang vor. Die Berichterstattung verbindet administrative Engpässe mit politischen Effekten: lange Bearbeitungsfristen betreffen nicht nur Integrationsfragen, sondern können auch praktische Erfordernisse Wahllogistik und konsularischen Service berühren.