Die Auszeichnung der Associação da Imprensa Estrangeira em Portugal (AIEP) für Marcelo Rebelo de Sousa wurde in portugiesischen Medien breit registriert: Journalisten begründeten die Wahl mit seiner Nähe zur Bevölkerung und seinem Einsatz für Demokratie und Pressefreiheit während seiner Amtszeit. Die Zeremonie im Grémio Literário wurde als symbolischer Schlusspunkt einer ereignisreichen Präsidentschaft wahrgenommen und löste in Kommentaren sowohl Anerkennung als auch kritische Reflexion über sein öffentliches Image aus.
Berichte analysieren, wie solche Ehrungen die Rolle ehemaliger Amtsinhaber in der politischen Kultur Portugals prägen: Für die einen bestätigt die Auszeichnung eine integrative, öffentlichkeitsnahe Präsidentschaft; für andere wirft sie Fragen nach politischer Symbolik und nachfolgender Politikkontinuität auf. Regionalblätter hoben ergänzend hervor, welche Themen Marcelo während seiner Amtszeit besonders begleitet hatte — von sozialer Integration bis Medienpluralismus.