Nach Meldungen regionaler und nationaler Medien ist Maria do Carmo Romão gestorben; Präsident António José Seguro hat in einer Stellungnahme ihr Wirken für Gleichberechtigung und soziale Belange gewürdigt. Romão war in verschiedenen Funktionen im sozialen Sektor aktiv, darunter als Provedora der Santa Casa da Misericórdia de Lisboa, und prägte in dieser Rolle Debatten über Wohlfahrt, Pflege und kommunale Sozialleistungen.
Die Berichterstattung in Portugal verbindet persönliche Nachrufe mit einer nüchternen Einordnung: Journalistische Portraits erinnern an konkrete Reformanstrengungen und institutionelle Modernisierungen, denen sie Vorschub geleistet habe. Lokalzeitungen aus Lissabon heben zudem die Bedeutung ihrer Arbeit für karitative Strukturen hervor und fordern, ihr Lebenswerk als Anlass zu nehmen, bestehende Lücken in der Sozialpolitik zu überprüfen.