Die frühere finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin hat bei der Buchkonferenz Book 2.0 in Lissabon eindringlich vor der Ausweitung moderner Angriffsformen wie Drohnen‑ und Hybridoperationen gewarnt und darauf hingewiesen, dass die Folgen des Kriegs in der Ukraine auch Westeuropa und damit Portugal betreffen könnten. Portugiesische Berichte betonen weniger Alarmismus als die Notwendigkeit, Verteidigungs‑ und Zivilschutzkonzepte rasch zu überdenken; Debatten drehen sich um Lücken in Aufklärung, Entdeckungstechnik und zivilem Krisenmanagement.
Regionalmedien in Lissabon berichteten zugleich über den Kontext: die Konferenz brachte nationale Entscheidungsträger, Sicherheitsforscher und Vertreter der Zivilgesellschaft zusammen, die stärkere europäische Koordination fordern. Kommentatoren mahnen, Portugal müsse seine Verwundbarkeitsanalyse aktualisieren — insbesondere für kritische Infrastruktur, Häfen und strategische Küstenlinien — ohne dabei die zivilen Freiheitsrechte aus dem Blick zu verlieren.