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Bombendrohung auf Ryanair-Flug Rom–Lissabon: Polizei sichert Flughafen Lissabon

Am 6. November hat die Polícia de Segurança Pública nach einer Bombendrohung gegen einen Ryanair-Flug von Roma-Fiumicino nach Lissabon den Einsatz am Aeroporto Humberto Delgado ausgelöst. Eine zweite Drohung betraf den Rückflug nach Italien.…

Die Polícia de Segurança Pública hat am Freitag, 6. November 2026, nach einer Bombendrohung gegen einen Ryanair-Flug von Roma-Fiumicino nach Lissabon Sicherheitsmaßnahmen am Aeroporto Humberto Delgado eingeleitet. Das Flugzeug erreichte Lissabon, Passagiere und Gepäck wurden nach der Landung zusätzlichen Kontrollen unterzogen. Die Polizei teilte zudem mit, auch für den Rückflug nach Italien eine Drohung erhalten zu haben. Bislang gibt es keine bestätigte Feststellung eines Sprengsatzes.

Die Angaben wurden durch portugiesische Medien wie RTP und Observador berichtet, die sich auf Informationen der Polícia de Segurança Pública beziehen. Demnach aktivierten die Behörden die vorgesehenen Protokolle für den Fall eines Explosivhinweises. Die Polícia Judiciária wurde nach diesen Berichten in die Prüfung der Herkunft der Drohung einbezogen. Offizielle technische Details zu Umfang und Ergebnis der Durchsuchungen lagen am Nachmittag nicht vor.

Der Vorfall fällt in eine Serie ähnlicher Warnungen gegen Linienflüge in mehreren europäischen Ländern in dieser Woche. Nach Zusammenstellungen von Medien wie CNN Portugal wurden in zahlreichen Fällen Flugzeuge durchsucht, ohne dass Sprengsätze gefunden wurden. Behörden verweisen darauf, dass sie jeden einzelnen Hinweis nach festen Verfahren abarbeiten, um Risiken für Fluggäste und Personal zuverlässig auszuschließen.

In Portugal koordiniert die Polícia de Segurança Pública am Flughafen Lissabon den Einsatz mit der Flughafenbetreiberseite und Spezialkräften. Bei Bombendrohungen gilt die Priorität dem Schutz von Personen und der Sicherung kritischer Zonen; dazu gehören die Abschirmung von Flugzeugen, die Evakuierung oder Umlenkung von Passagierströmen sowie stufenweise Durchsuchungen von Kabine und Gepäck. Die Polícia Judiciária übernimmt in der Regel die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, etwa zur Herkunft der Mitteilung, zu möglichen Tätern und Kommunikationswegen.

Welche Folgen die Drohung für den Flugplan in Lissabon konkret hatte, war zunächst unklar. Aus den bisherigen Mitteilungen ergibt sich, dass Passagiere mit Verzögerungen rechnen mussten. Aussagen zu Verdächtigen, Festnahmen oder einem Motiv machten die Behörden zunächst nicht. Weitere bestätigte Informationen werden von offiziellen Stellungnahmen der Polícia de Segurança Pública und der Polícia Judiciária erwartet.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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