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Bischof D. Pedro Fernandes: Wer Migranten ein Problem nennt, irrt sich nachweislich

In einem Interview mit Vatican News und der Agentur Ecclesia fordert D. Pedro Fernandes, Bischof von Portalegre‑Castelo Branco und Präsident der Comissão Episcopal da Mobilidade Humana, ein Ende von Ausgrenzung und falschen Daten gegenüber…

Kurzmeldung

In einem heute (21. September 2026) veröffentlichten Interview mit Vatican News und der portugiesischen Agentur Ecclesia hat D. Pedro Fernandes, Bischof von Portalegre‑Castelo Branco, die öffentliche Debatte über Migration in Portugal scharf kritisiert. Der Bischof, der zugleich Präsident der Comissão Episcopal da Mobilidade Humana der Conferência Episcopal Portuguesa ist, erklärte: Wer sage, Migranten seien „ein Problem“, liege falsch und schüre Feindbilder. Er forderte stattdessen Aufnahme, Schutz und rechtliche Zugänge, um Menschen vor Schleusern und lebensgefährlichen Überfahrten zu bewahren.

Fernandes wies auf politische Entscheidungen hin, die seiner Ansicht nach die Situation verschärften, etwa jüngere Änderungen im Staatsbürgerschaftsrecht und in Rückführungsregelungen, und rief zu einer menschenwürdigen Migrationspolitik auf. Er betonte die vier von Papst Franziskus immer wieder genannten Verben als Leitlinien: aufnehmen, schützen, fördern und integrieren. Dabei nannte er praktische Schritte wie humanitäre Visa, Wege zur Arbeitserlaubnis und vereinfachte administrative Verfahren.

Die Aussagen entstanden in der Berichterstattung im Vorfeld des Tag des Migranten und Flüchtlings am 27. September 2026 und wurden von mehreren kirchlichen Stellen in Portugal dokumentiert. Die Igreja‑Berichterstattung zitierte das Interview der Renascença und der Agência Ecclesia, in dem Fernandes auch vor Desinformation und hasserfüllten Diskursen warnte, die auf fehlerhaften oder manipulierten Daten beruhten.

Die Verbindungen zu nationalen kirchlichen Strukturen sind belegbar: Die Conferência Episcopal Portuguesa wählte D. Pedro Fernandes im Frühjahr 2026 zum Präsidenten der Comissão Episcopal da Mobilidade Humana; seine Bischofsweihe für die Diözese Portalegre‑Castelo Branco fand im November 2025 statt.

Die zentralen Fakten — Identität und Amt des Sprechers, der verlinkte kirchliche Anlass und die Kernaussagen gegen Xenophobie — sind durch Vatican News, Agência Ecclesia und die Conferência Episcopal Portuguesa gesichert. Direkte O‑Töne stammen aus dem genannten Interview; Übersetzungen und sprachliche Anpassungen wurden für die deutsche Leserschaft vorgenommen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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