Die öffentlichen Hochschulen im Alentejo bieten in der 2.ª fase des landesweiten Concurso Nacional de Acesso zum Studienjahr 2026/2027 insgesamt 808 Studienplätze an. Das geht aus der am 1. September 2026 veröffentlichten Bekanntmachung der Direção-Geral do Ensino Superior hervor. Die Kontingente entfallen auf die Universidade de Évora (277 Plätze), das Instituto Politécnico de Portalegre (269 Plätze) und das Instituto Politécnico de Beja (262 Plätze).
Die 2.ª fase bündelt Plätze, die nach der ersten Zuteilungsrunde frei geblieben sind, etwa weil sich Bewerberinnen und Bewerber nicht eingeschrieben haben oder weil Nachrückverfahren Umverteilungen auslösten. Die offizielle Übersicht der Direção-Geral do Ensino Superior weist für jede Einrichtung und jeden Studiengang die verfügbaren Plätze aus. Die Zahlen für den Alentejo decken sich mit regionalen Zusammenstellungen und dienen als Indikator für die Kapazitäten der drei Hochschulen in der zweiten Runde.
Die Bewerbungsfrist läuft bis einschließlich 20. September 2026. Innerhalb dieses Zeitraums können bereits registrierte Kandidatinnen und Kandidaten ihre Präferenzen anpassen; neue Bewerbungen sind ebenfalls möglich. Die Direção-Geral do Ensino Superior hält fest, dass im Zuge von Neuplatzierungen weitere Plätze in bislang nicht gelisteten Studiengängen frei werden können. Maßgeblich sind die fortlaufend aktualisierten Platzübersichten der Behörde.
Die Verteilung der freien Kapazitäten spiegelt die Angebotsstruktur der Einrichtungen: An der Universidade de Évora sind insbesondere natur- und sozialwissenschaftliche Fächer vertreten. Am Instituto Politécnico de Portalegre dominieren praxisnahe Studiengänge mit deutlichem Berufsbezug. Das Instituto Politécnico de Beja meldet vor allem offene Plätze in Ingenieur-, Agrar- und Technologiefächern. Konkrete Zahlen je Studiengang sind in den Verzeichnissen der Direção-Geral do Ensino Superior ausgewiesen.
Für Bewerberinnen und Bewerber im Alentejo ist die 2.ª fase häufig die Chance, nach der ersten Vergaberunde doch noch einen Platz in einem bevorzugten oder regional passenden Studiengang zu erhalten. Hochschulen nutzen die zweite Runde, um Restkapazitäten zielgerichtet zu besetzen und Nachfragen zu berücksichtigen. Die heute veröffentlichten Angaben bilden damit den aktuellen Stand des Aufnahmeverfahrens ab; weiterführende Details ergeben sich aus den offiziellen Tabellen der Direção-Geral do Ensino Superior im Verlauf der Bewerbungsfrist.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).